Bei der Kärntner HGAA sind derzeit die Wirtschaftsprüfer von Price, Waterhouse & Cooper dabei, ein vom Vorstand in Auftrag gegebenes "Asset Screening" durchzuführen. Die Durchleuchtung der Kreditportfolien der Bank förderte offenbar die Notwendigkeit einer kräftigen Erhöhung der Risikovorsorgen zutage.
"Worst-Case-Untersuchung" bei der Hypo
Hausintern wird dies als "Worst-Case-Untersuchung" bezeichnet, man hofft, dass damit endgültig alle Risiken, die aus der extremen Expansionsphase in den Büchern liegen, ausgeräumt sind. Frisches Kapital wird aber jedenfalls nötig sein. Offiziell gibt es von der Hypo keine Stellungnahme, das operative Geschäft in den ersten drei Quartalen soll jedoch "sehr zufriedenstellend" verlaufen sein.
Auch bei der "Mutter" BayernLB ist man mit dem operativen Ergebnis heuer bisher zufrieden. Der operative Gewinn stieg auf 613 Millionen Euro, nach einem Fehlbetrag von 1.674 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Münchner am Dienstag bekannt gaben. Das Konzernergebnis vor Steuern erhöhte sich auf 367 Millionen Euro (2008: minus 1,74 Milliarden).











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