Kritik an Putin
YouTube-Video kostet russischen Polizisten den Job
Das übergeordnete Polizeipräsidium in Krasnodar habe daraufhin Dymowskis Entlassung wegen Verleumdung von Kollegen beschlossen, teilte ein Sprecher des Innenministeriums in Moskau am Sonntag nach Angaben der Agentur Interfax mit. Die an Putin adressierten Botschaften hatten in höchsten politischen Kreisen des Landes erheblichen Wirbel ausgelöst.
In die Uniform seiner Dienststelle in der Schwarzmeerstadt Noworossijsk gekleidet, bittet Dimowski darin den Ex-Kremlchef auch um ein "Krisentreffen". Putin kommentierte die Aufforderung zunächst nicht.
In Russland entwickelte sich das Video schnell zu einem Renner. Stunden nach der Freischaltung hatten bereits mehrere Tausend Besucher die "Brandrede" von Dimowski gesehen, der seit zehn Jahren bei der Polizei seinen Dienst verrichtet. Zahlreiche User gaben dem derzeit bei der Drogenfahndung eingesetzten Milizionär Recht.



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