Wo die fehlenden Tausender zu finden waren, wussten die Ermittler rasch: Beim angeblichen Opfer selbst. Einen spitzen Gegenstand habe er in Händen gehalten, die arme Frau bedroht und angeschrien. Die Überwachungskamera lieferte zu dieser Geschichte leider keine passenden Bilder – das Gerät war defekt, was die Angestellte auch gewusst hat.
Also wurde eine Großfahndung gestartet – auch ohne Erfolg. Doch die Pechserie bei den Ermittlungen hatte rasch ein Ende, als sich die Polizisten näher mit dem "Opfer" selbst beschäftigten. "Immer wieder verstrickte sie sich in Widersprüche", schildert ein Kriminalist. Bis die schlechte Lügnerin schließlich gestand: Sie habe finanzielle Probleme, dazu Streitereien mit ihrem Mann.
Brav zahlte die 52-Jährige das Geld zurück. Allerdings zu spät: Die Anzeige flatterte trotzdem ins Haus – und der Job ist auch weg.
von Michael Pommer, Kronen Zeitung









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