Zweifellos ist das Hotel in der Hackengasse bei der Stadthalle, das ohne Fremdenergie auskommt, ein Vorzeige-Projekt in Sachen Klimaschutz. Das sehen auch Anrainer so. Doch angesichts der am Dach geplanten Windmaschinen endet das Verständnis: „Die Belästigung geht weit über die optische Beeinträchtigung hinaus“, so die Bürger, auch die zu erwartende Lärmbelastung sei absolut unzumutbar.
Befürchtet wird zudem eine Gefährdung von Passanten, da die Rotorblätter in der kalten Jahreszeit vereisen und schwere Brocken durch die Drehbewegungen weggeschleudert werden könnten. Demgegenüber hat die Hoteleigentümerin mehrfach betont, dass die Windräder im Sinne des ökologischen Gesamtprojekts unverzichtbar seien.
Also ein Kampf gegen Windmühlen für die Bürger? Kommende Woche findet jedenfalls eine Behördenverhandlung statt, bei der eine Vorentscheidung fallen könnte.
von Peter Strasser, Kronen Zeitung
Symbolbild









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