05.11.2009 16:39 |

Höhere Strafen?

Rotlichtmeile trotz Polizeiaktionen außer Kontrolle

Autofahrer auf Liebestour belästigen Frauen und Mädchen, Zuhälter setzen die Anrainer unter Druck und dazu kommt noch Lärmterror. Trotz regelmäßiger Polizeiaktionen kommt das Stuwerviertel in der Leopoldstadt nicht zur Ruhe. "So kann es sicher nicht weiter gehen", sagt VP-Stadtrat Norbert Walter.

Die geplagten Bürger können jede Schützenhilfe brauchen. Denn obwohl das Stuwerviertel inzwischen das "bestbewachte Grätzel Wiens" ist – so Hofrat Peter Goldgruber von der Bundespolizeidirektion Wien bei einer Anrainerversammlung –, sind die Auswüchse dieser stadtbekannten Rotlichtmeile nicht unter Kontrolle, denn der Straßenstrich hält sich an keine Regeln.

Mehr Schwerpunktaktionen und höhere Strafen
Hilfe kommt jetzt von VP-Stadtrat Norbert Walter. Gerade zum Bezirksparteiobmann der Leopoldstadt gewählt, fordert er eine ganze Reihe von Maßnahmen. So müsse es noch weitaus intensivere Schwerpunktaktionen der Polizei geben und wesentlich höhere Strafen für Freier, welche die Dienste von illegalen Prostituierten in Anspruch nehmen.

"Die sichtbare Präsenz einer Stadtwache wäre zweifellos die beste Lösung", sagt Walter. "In den Gemeindebauten gibt es jetzt auch eine Ordnungstruppe, warum nicht im Stuwerviertel? Hier haben die Leute genauso ein Recht auf ein Leben ohne Beeinträchtigungen und ohne tägliche Belästigungen."

von Peter Strasser, Kronen Zeitung
Symbolbild (gestellte Szene)

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