Di, 19. Juni 2018

Hotel- und Gastgewerbe

21.04.2018 06:00

Jeder Zweite verdient unter 1700 Euro!

Im Hotel- und Gastgewerbe verdienen 48 Prozent aller Beschäftigten, demnach rund jeder Zweite - brutto weniger als 1700 Euro im Monat für Vollzeitarbeit. Für 29 Prozent war in dieser Branche 1500 Euro der Maximallohn. 

Das Hotel und Gastgewerbe ist damit laut AK die Branche mit dem höchsten Anteil an Niedrigentlohnten - gemessen an allen dort ganzjährig Vollzeitbeschäftigten. In einer weiteren Branche „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, zu denen die Gebäudereinigung oder die Arbeitskräfteüberlassung gehören, erhalten mehr als ein Fünftel der Vollzeitbeschäftigten weniger als 1700 Euro. Im Handel sind es rund 15 Prozent. Insgesamt arbeiten in den drei Bereichen mehr als 100.000 Niedrigentlohnte.

2016 hat rund ein Zehntel aller Beschäftigten bei ganzjähriger Vollzeit höchstens 1700 Euro verdient. 2006 war es noch ein Viertel. Der Anteil der Wenigverdiener hat sich somit innerhalb von zehn Jahren mehr als halbiert.

Mindestlöhne sollen angehoben werden
„Der Rückgang der Niedriglöhne ist ein lohnpolitischer Erfolg der Gewerkschaften. Nun geht es darum, dass die kollektivvertraglichen Mindestlöhne rasch und flächendeckend auf 1700 Euro brutto angehoben werden“, forderte der Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich Johann Kalliauer erneut.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.