Die 27-Jährige hatte die AVIA-Tankstelle bereits geschlossen und wollte das Gebäude um 19.45 Uhr durch die Hintertür verlassen. Dort stand ihr plötzlich ein schwarz gekleideter, maskierter Mann mit der Waffe im Anschlag gegenüber.
Räuber hielt sich von Kameras fern
"Geh'n wir hinein zum Tresor", waren seine Anweisungen. Die zeigten, dass der Verbrecher sich wohl gut in der Tankstelle auskannte und diese im Vorfeld ausgekundschaftet haben musste. Zumal er beim Coup immer das Blickfeld der angebrachten Überwachungskamera mied. "Daher gibt's auch keine Fotos von ihm", so ein ermittelnder Beamter.
Aus dem Tresor erbeutete der Räuber drei Geldbeutel mit der Aufschrift "Volksbank". Die Summe ist beträchtlich, wird aber geheim gehalten. Danach fesselte er sein junges Opfer mit Kabelbindern und verabschiedete sich bei der geschockten Frau mit der zynischen Entschuldigung. Das Opfer konnte sich selbst befreien und Alarm schlagen, vom Täter fehlt jedoch jede Spur.
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