Di, 16. Oktober 2018

„Strippenzieherin“

06.04.2018 12:12

Enthüllt: So tickt Melania Trump wirklich!

Von wegen schüchtern und unglücklich: Wie das Buch „The Trump White House: Changing the Rules of the Game“ enthüllt, soll Melania Trump das völlige Gegenteil sein!

Melania Trump trottet mit unglücklicher Miene neben ihrem eskapadenfreudigen Gatten her, mag nicht so recht, fühlt sich unwohl in ihrer Rolle als First Lady, ist schüchtern und möchte lieber früher als später die Schlüssel zum Weißen Haus wieder hergeben und in ihr gemütliches Leben als Milliardärsgattin im New Yorker Trump Tower zurückstöckeln. Das ist der Eindruck, den viele von der Gattin des US-Präsidenten haben. Doch stimmt das wirklich?

„Die Leute unterschätzen ihren Einfluss“
Der Journalist Ronald Kessler behauptet, das genaue Gegenteil sei der Fall. In Wahrheit fühle das ehemalige Model sich wohl in ihrer Rolle als erste Frau der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie sei sogar die mächtigste Instanz im Hintergrund und Trumps engste Beraterin. Eine Rolle, die eigentlich seiner Tochter Ivanka nachgesagt wurde.

In seinem Buch „The Trump White House: Changing the Rules oft he Game“ versucht er das zu beweisen. So habe ihm Sean Spicer, der frühere Pressesprecher des Weißen Hauses, attestiert, die First Lady sei eine Strippenzieherin und alles andere als ein eingeschüchtertes Mäuschen.  Zitat: „Die Leute unterschätzen ihren Einfluss und ihren politischen Durchblick. Ihre Menschenkenntnis ist tadellos, und wenn sie sich einmischt, ist es immer auf den Punkt.“

Der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon soll über sie gesagt haben: „Sie kennt die Selbstdarsteller, jene Typen, die bloß ihre Agenda im Auge haben und nicht die des Präsidenten.“

Die Mutter eines Sohnes lese gerne, informiere sich und sage dem Präsidenten die Meinung. Angeblich sorge sie auch dafür, dass ihr Mann Negativschlagzeilen über sich zu lesen bekommt. Seine berühmten Wuttweets bitte sie ihn öfters zu überdenken.

Es sei tatsächlich Melania gewesen, die den Unternehmer und TV-Star im Jahr 2015 von einer Kandidatur überzeugt habe. Von entsetzten Tränen nach der gewonnenen Wahl, von dem der Autor Michael Wolf in seinem Buch „Fire und Fury“ geschrieben hatte, also keine Spur.

„Sie hat mit ihm Schluss gemacht“
Auch, dass Melania Betrug so einfach hinnimmt, sieht Kessler nicht. Der Immobilientycoon sei am Anfang ihrer Beziehung von Melania sogar einmal für eine Zeit eiskalt abserviert worden.

„Wenige Monate, nachdem sie sich im September 1998 kennengelernt hatten, sollte sie mit ihm im Privatflugzeug nach Mar-a-Lago fliegen. Als sie in die Wohnung im Trump Tower gehen wollte, um ihre Sachen zu holen, kam das Model Kara Young ihr entgegen, mit der Donald vorher zwei Jahre zusammen war. Melania hat sofort mit ihm Schluss gemacht.“, erzählte Kessler dem Magazin „US Weekly“. Sie habe den Butler angerufen und verlangt, all ihre Sachen zusammenpacken. „Ihr waren die Milliarden, das schöne Mar-a-Lago oder das Apartment egal.“

Von Trump diktiert?
Das US- „Vanity Fair“ will Kesslers Beschreibungen nicht ganz glauben. Das Magazin bezichtigte ihn, die Lobhudeleien über seine Frau von Trump persönlich in den Schreibblock diktiert bekommen zu haben.

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz

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