10.01.2018 09:32 |

Auf AMD-Systemen

Microsoft setzt Problem-Update für Windows 10 aus

Microsoft hat Updates zum Schutz vor Sicherheitslücken bei mit AMD-Chips ausgestatteten Computern gestoppt. Der US-Softwarekonzern begründete diesen Schritt mit Beschwerden, wonach Maschinen – krone.at berichtete - nach den Updates abstürzten. Beide Unternehmen arbeiten nun gemeinsam an einer Lösung.

Dadurch ist es möglich, sensible Informationen wie etwa Passwörter, Verschlüsselungen oder Daten aus Programmen auszulesen. Intel erklärte daraufhin, man arbeite gemeinsam mit AMD und ARM daran, einen industrieweiten Ansatz zur schnellen und konstruktiven Lösung des Problems zu entwickeln.

Sicherheitsexperten befürchten, dass trotz Updates noch längere Zeit verwundbare Systeme im Umlauf sein könnten – etwa, weil nicht alle Rechner oder Smartphones mit aktuellen Betriebssystem-Versionen ausgestattet seien. Oder weil es - wie jetzt im Fall der AMD-Systeme - zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann.

 krone.at
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