Firmen streiten

Kampf gegen Dreck am Neuen Platz regt auf

Kärnten
11.09.2009 10:48
Die Diskussion um die richtige Pflege der teuren Steine auf dem Neuen Platz in Klagenfurt wird zur Schlammschlacht! Tausende Euro hat die Stadt für die Imprägnierung bezahlt. Weil mehrere Firmen glauben, das richtige Rezept gegen den Dreck zu haben und ein Experte Kritik geäußert hat, droht nun ein Rechtsstreit.

Der Ebenthaler Stein-Experte Jürgen Steiner hat der Stadt seine Hilfe angeboten, um den Platz zu imprägnieren. Dass er dabei die Methoden in Frage stellte, mit denen der Platz bislang behandelt wurde, sorgt bei der ausführenden Firma „Finalit“ für Ärger.

„Herr Steiner hat das zu unterlassen“, so Finalit-Chefin Margit Leidinger, die einen Rechtsanwalt beauftragt hat. Was den Ebenthaler, der sogar anregt, dass das Stadtgartenamt die Pflege kostengünstig übernehmen könnte, nur wenig kümmert.

Der für den Platz zuständige Referent, Peter Steinkellner, meint zu der leidigen Causa, bei der es allerdings um jede Menge Steuergeld geht: „Wir haben noch keine Verträge abgeschlossen. Nach dem Winter fällt eine Entscheidung.“ Dann wird sich entscheiden, wer das beste Rezept gegen den Dreck hat.

von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Symbolbild vom Neuen Platz

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