Bei der Hypo-Aufsichtratssitzung am Donnerstag ging es um harte Brocken: So soll der Wertberichtigungsbedarf der Hypo zum Jahresende noch drastisch ansteigen. Bei der Halbjahresbilanz war von Kreditvorsorgen in Höhe von 349 Millionen Euro die Rede. Allerdings wurde damals schon vor einer zweiten Krise im Herbst durch Kreditausfälle und Insolvenzen gewarnt.
Die Konsequenzen für die Hypo: Die BayernLB als Mehrheitseigentümerin fordert konsequente Restrukturierungsmaßnahmen, wie sie auch in Bayern umgesetzt werden. Dazu gehört auch der Abbau von bis zu 250 Arbeitsplätzen an den österreichischen Standorten.
Wie es mit den südosteuropäischen Hypo-Töchtern weitergeht, ist vorerst ungeklärt. In Kroatien und Slowenien laufen die Geschäfte offenbar noch gut.
Dank dieser Erträge soll es nach derzeitigem Stand auch gelingen, heuer die Zinsen für die 900 Millionen Euro Bundeszuschuss begleichen zu können.
von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
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