Lob für Programm

Breite Mehrheit sieht ÖVP/FPÖ-Regierung positiv

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27.12.2017 15:57

Die Österreicher setzen offenbar große Hoffnungen in die neue Regierung, die türkis-blaue Koalition erntet in ihrer Anfangszeit überraschend breite Zustimmung. Auch das Regierungsprogramm wird gut aufgenommen. Bejaht wird vor allem die geplante Verschärfung der Strafen für Gewalt- und Sexualdelikte sowie die Vorschrift, dass alle Kinder Deutsch lernen, bevor sie die Schule besuchen. Nur zwei Punkte werden von der Mehrheit abgelehnt: das Aus für das Rauchverbot und der Zwölfstundentag.

Die Mehrheit der Österreicher findet die Zusammenarbeit von ÖVP und FPÖ gut für das Land, wie aus einer im Auftrag des „Standard“ durchgeführten „market“-Umfrage hervorgeht. Vor allem Männer und Ältere sind mit der neuen Koalition ganz besonders zufrieden.

Applaus für härtere Strafen und Deutschpflicht
Für Meinungsforscher sind diese Vorschusslorbeeren durchaus überraschend. Vor vier Jahren startete die rot-schwarze Koalition unter Werner Faymann (SPÖ) und Michael Spindelegger (ÖVP) nur mit 30 Prozent Zustimmung. Aber nicht nur die Personen, auch das jetzige Regierungsprogramm wird durchwegs positiv aufgenommen. Bejaht wird vor allem die geplante Verschärfung der Strafen für Gewalt- und Sexualdelikte sowie die Vorschrift, dass alle Kinder Deutsch lernen, bevor sie die Schule besuchen.

Nur zwei Regierungsvorhaben kommen bei den Österreichern nicht so gut an: das Aus für das allgemeine Rauchverbot in der Gastronomie sowie die Flexibilisierung der Arbeitszeit mit der Möglichkeit eines Zwölfstundentags. Die türkis-blaue Regierung wird in den kommenden Wochen zeigen müssen, ob das Vertrauen der heimischen Bevölkerung zu recht besteht. Sonst könnten die üppigen Vorschusslorbeeeren sehr rasch wieder verschwunden sein.

Kronen Zeitung

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