„Die beiden erfahrenen Bergsteiger hatten großes Glück. Der Felsen hat das Seil nur 50 Zentimeter vor dem Klettergurt durchschlagen“, schildert Flugarzt Wolfgang Kratzer von der „Martin 5“-Crew den Rettungseinsatz: „Der Mann war zum Glück noch am Standplatz gesichert, sonst wäre er wohl in die Tiefe mitgerissen geworden.“
Ohne Seil kamen die beiden Alpinisten jedoch weder vor noch zurück. Kratzer: „Per Handy alarmierten die beiden die Einsatzkräfte.“
Unverletzt aber unter Schock
Mit einem 30-Meter-Fixtau wurde der Osttiroler von Flugretter Gerald Ortner geborgen. Sein Kollege konnte vom Grat aus in den schwebenden Hubschrauber einsteigen. „Die beiden haben den Zwischenfall unverletzt überstanden und lediglich einen leichten Schock erlitten. Sie wurden von uns samt ihrer Ausrüstung vom Gletscher zum Tauernhaus geflogen“, so Kratzer.
Das war übrigens nicht der erste derartige Zwischenfall in Osttirol. Erst vor wenigen Wochen mussten Urlauber im Umbaltal um ihr Leben rennen, als Gesteinsbrocken herabstürzten.
von Hannes Wallner „Kärntner Krone“
Symbolbild
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