„Es sind sehr hoch qualifizierte Leute dabei.“ Mehr will Scheuch über die vom deutschen Beratungsunternehmen Kienbaum erstellte Kandidatenliste nicht verraten. „Es soll keinerlei politische Einflussnahme geben. Ich sehe das Verfahren eher sportlich: Der Beste soll gewinnen.“
Dennoch werden Politiker die Entscheidung fällen – die Parteien sind im Aufsichtsrat der Kabeg vollzählig vertreten. Scheuch: „Neben dem gesamten Aufsichtsrat sind beim Hearing noch Hugo Tschernutter als Landesaufsicht, die derzeitigen Kabeg-Vorstände Dieter Errath und Johann Mahrl und die Vertreter von Kienbaum mit dabei.“
Nach dem teuren und nervenaufreibenden Zwischenspiel mit Dieter Mandl, der vom BZÖ alleine bestellt worden war, hofft Scheuch jetzt auf einen einstimmigen Beschluss über den neuen Kabeg-Chef: „Das wäre ein wichtiges Zeichen für das Gesundheitsprojekt.“
Schnelle Neubesetzung angestrebt
Ist der oder die „Neue“ gefunden, soll es schnell gehen. „Anfang Herbst soll die Neubesetzung bereits durchgeführt sein“, hofft Scheuch. Die interimistisch bestellten Vorstände Mahrl und Errath bleiben in der Kabeg und ziehen sich wieder in die zweite Reihe zurück: „Sie sind keine klassischen Vorstände, sondern Landesbeamte.“
von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.