Besonders heftig waren die Regenfälle im oststeirischen Bezirk Hartberg, wo über 100 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Im Raum Kaibing gab es beispielsweise in rund zehn Minuten 31 Millimeter Niederschlag.
Verschmutztes Wasser floss in Stubenbergsee
Beim Stubenbergsee ging das Hochwasser-Auffangbecken über, verschmutztes Oberflächenwasser floss in den See. In Kaindorf kämpfte die Feuerwehr bei der Kläranlage eines Fleischverarbeiters mit dem ansteigenden Hochwasser (Bild).
Mehr Bilder aus dem Bezirk Hartberg findest du in der Infobox!
Zu Vermurungen, Verklausungen, Erdrutschungen und überfluteten Kellern kam es auch in den Gemeinden Blaindorf, Kaindorf und Tiefenbach. Die Landesstraße in Untertiefenbach war nach Angaben des Bezirksfeuerwehrverbandes zeitweise bis zu einem halben Meter hoch überflutet. Verärgert zeigten sich die Florianijünger in einer Aussendung, dass "viele Feuerwehrmänner im strömenden Regen schufteten", während "andere lächelnd bei einer Grillparty in der Garage" saßen und zusahen.
Vermurungen auch im Bezirk Leibnitz
Aufgrund heftiger Regenfälle mussten auch im südsteirischen Bezirk Leibnitz einige Feuerwehren ausrücken. In einem Wohnhaus in St. Johann im Saggautal kam es zu einem Wassereinbruch. Im Gemeindegebiet von Schlossberg trat ein Bach über die Ufer, zudem wurde die B69 zwischen Leutschach und Maltschach vermurt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.