Di, 18. Dezember 2018

Besser wissen

05.08.2009 15:01

So holst du das Beste aus Wikipedia heraus

Ob "Graysches Paradoxon", "Tscholent" oder "Erdene Zuu": Für Wissensdurstige ist die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia längst zu einer Oase der Information geworden, die auf (fast) alles eine Antwort weiß - auf Wunsch auch ohne Internet-Zugang auf dem PC oder iPod. krone.at verrät dir, wie du mit Hilfe kostenloser Downloads und Web-Dienste jederzeit und überall auf das populäre Internet-Nachschlagewerk zugreifen kannst.

Wikipedia für den PC zu Hause…
Wikipedia selbst etwa stellt rund 475.000 Artikel der Jahre 2007/2008 und gut 275.000 Bilder zum Download bzw. zum Brennen auf DVD bereit (siehe Infobox), um das geballte Wissen der Online-Enzyklopädie auch ohne Internet-Zugang nutzen zu können. Für die Basis-Version ohne Volltext-Suche und ohne Bilder werden rund 2,1 Gigabyte freier Festplattenspeicher benötigt. Wer auch Volltext-Suche und die stark verkleinerten Abbildungen in Anspruch nehmen möchte, benötigt weitere 825 Megabyte bzw. 2,9 Gigabyte.

Wesentlich weniger Speicherplatz, nämlich lediglich ein Fünfzehntel des Wikipedia-Volumens, benötigt das kostenlos herunterladbare "Pocket Wikipedia". Die für Pocket-PCs sowie Windows- und Linux-Rechner auf 180 Megabyte komprimierte Wikipedia-Version basiert auf einer Auswahl der besten Artikel von "Schools Wikipedia". Das nicht-kommerzielle Projekt stellt alljährlich speziell für Schulkinder die besten Artikel zusammen und bietet dieses kostenlos zum Download an. Die aktuelle, leider nur auf Englisch erhältliche Version 2008/2009 umfasst rund 5.500 Artikel inklusive 34.000 Bildern.

…und zum Mitnehmen
Auch unterwegs muss inzwischen nicht mehr auf die Online-Enzyklopädie verzichtet werden. Mit "Encyclopodia" können sich iPod-Nutzer das Nachschlagewerk auf ihren MP3-Player laden. Ist die freie Software erst auf einem iPod der ersten bis vierten Generation installiert, kann die deutsche Wikipedia-Version (656 Megabyte) als eBook auf dem Apple-Gerät gespeichert werden. Alternativ stehen die englische sowie die italienische Version des Web-Lexikons zum Download bereit.

Besitzer eines iPhone oder iPod touch sollten einen Blick auf das speziell für die beiden Touchscreen-Geräte optimierte "Wikipanion" werfen. Die kostenlos über Apples iTunes-Store herunterladbare Applikation bietet nicht zuletzt dank ausgefeilter Suche einen schnellen Zugriff auf sämtliche Artikel der Online-Enzyklopädie. Eine Bookmark-Funktion, die die 100 zuletzt aufgesuchten Artikel speichert, eine Integration des Wörterbuchs "Wiktionary" sowie das "E-Mail-Link-Feature", über das sich spannende und interessante Artikel einfach per Mail an Freunde versenden lassen, runden das Angebot der in über 75 Sprachen erhältlichen Applikation ab.

Wenn die Frage unter den Nägeln brennt
Sollte der Zugriff auf Wikipedia vom Büro aus nicht gestattet sein oder die Internetverbindung gerade zu wünschen übrig lassen, können einzelne Wikipedia-Artikel schnell und bequem über den Online-Dienst "SnapAsk" per E-Mail angefordert werden. Dazu genügt es, eine E-Mail mit dem Betreff "wiki" sowie dem gewünschten Suchbegriff an "ask@snapask.com" zu schicken. Binnen 30 Sekunden landet der entsprechende Artikel im Posteingang des Nutzers. Praktisch: Mittels weiterer Befehle lassen sich auf dieselbe Art und Weise auch Aktienkurse oder Wetterdaten anfordern.

Interessante Artikel frei Haus in den Posteingang
Im Posteingang landen auch die von "DailyLit" zu Themengebieten ausgewählten Wikipedia-Artikel, die der Online-Dienst im Rahmen seiner "Wikipedia-Tours" verschickt. Ob berühmte Maler, die 25 größten TV-Shows oder 101 Weinsorten: Interessierte Nutzer haben mittels "DailyLit" die Möglichkeit, bestimmte Artikel-Serien zu abonnieren und nach einer kostenlosen Registrierung per Mail zugeschickt zu bekommen. Wie oft und wann neue Artikel eintreffen, bestimmt der Nutzer selbst.

Vom Bildschirmschoner lernen
Sogar wenn der PC ruht, können Nutzer noch etwas von Wikipedia lernen – der "Wikipedia Screensaver" von Rectangle Red macht's möglich. Einmal installiert, lädt die Software in der Voreinstellung alle 30 Sekunden einen neuen Artikel auf den Bildschirm. Dieser Zeitwert lässt sich über die Screensaver-Einstellungen der Systemsteuerung beliebig ändern. Einziger Wermutstropfen: Leider bezieht der Bildschirmschoner seine Artikel nur von der englischsprachigen Wikipedia.

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