Ein Blick auf das Veranstaltungsangebot in den weiß-grünen Naturparks wird vor allem Steirer jüngerer Semester ins Staunen versetzen: Was es da alles gibt! So können Besucher des Parks Mürzeroberland einen Blick in "Omas Kochkiste" erhaschen und über "Vorratshaltung in Notzeiten" lernen.
Eine Anleitung zum Bau von Rindenschifferln oder Flößen aus Schilf wird wahrscheinlich nicht einmal im Internet aufzustöbern sein, und wie man Weidenpfeiferln schnitzt, hat vielleicht einmal der Opa erklärt. Aber lang ist's her!
"Entschleunigung des Alltags"
"Handwerkskurse werden immer beliebter", weiß Gabriele Göllner vom Freilichtmuseum Stübing, "unser Seminar zum Sensenmähen etwa wird geradezu überrannt. Teilnehmer aus ganz Österreich sind angemeldet." Dengeln, Wetzen und Mähen stellen nämlich nicht nur eine körperliche Herausforderung dar, sondern können zu einem meditativen Erlebnis werden. "In turbulenten Zeiten suchen die Leute nach einer Entschleunigung des Alltags." Und auf diesen Trend ist man im Freilichtmuseum aufgesprungen: Man bietet auch Führungen zum Thema "Kräuterhexe und Bauerndoktor" an oder zeigt, wie das Schindlkliabn oder Spinnen funktioniert.
Einmal den Hammer schwingen, dass die Funken sprühen, wünschen sich auch viele Gäste des Naturparks Grebenzen: Hier kann man schmieden wie in der guten alten Zeit!
von Jörg Schwaiger und Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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