Ganze acht Runden hatten die "Falken" in ihrem Aufstiegsjahr auf den ersten Sieg warten - eine Warterei, die sich die Obersteirer in dieser Saison nicht mehr antun wollten. Dementsprechend legten Felfernig & Co. auch los. Patrick Siegl knallte schon nach 130 Sekunden an die Latte.
Erste Ried-Aktion, erstes Tor
Vom Anpfiff weg zeigte auch Neo-Star Marek Heinz, dass er der Chef im Ring ist - quasi jede gefährliche Aktion der Hausherren lief über den Tschechen, zumindest so lange er Luft hatte. Wie etwa auch in Minute 19, als nach seinem Eckball Hüttenbrenner und Pavlov nur um Zentimeter zu kurz kamen. Doch nur Augenblicke später setzte es die kalte Dusche: In der ersten Offensiv-Aktion der Rieder überhaupt gelang Oldie Glasner nach einem Drechsel-Corner per Kopf die Führung (23.). Danach brauchten die Kapfenberger etwas Zeit, um in die Partie zurückzukommen.
Richtig gefährlich wurde es erst wieder nach dem Wechsel - da setzten die "Böhlerstädter" die Innviertler mächtig unter Druck. Doch weder Felfernig (57.), noch Kozelsky (der von Gregoritsch zur Halbzeit für Majstorovic als zweite echte Spitze eingewechselt wurde) hatten ihr Visier richtig eingestellt.
Abschluss zu ungenau
Aber die Kapfenberger steckten nicht auf. Immer wieder war's vor allem Max Felfernig, der auf der linken Seite für ordentlichen Betrieb sorgte. Doch immer wieder haperte es bei den Obersteirern im Abschluss. So auch bei Felfernig (84.) und Alar (87.). Letztlich reichte den Riedern eine einzige Standardsituation zu einem mehr als glücklichen Auswärtssieg. Kapfenberg-Coach Werner Gragoritsch nach dem Match: "Eine der unnötigsten Niederlagen meiner Karriere."
Fußball-Bundesliga, erste Runde:
Superfund KAPFENBERG - Josko RIED 0:1 (0:1). Kapfenberg, Franz-Fekete-Stadion, 3.450 (offiziell), SR Krassnitzer.
TOR: 0:1 (23.) Glasner
GELBE KARTEN: Felfernig, Kozelsky, Schellander, Schmid bzw. Nacho, Lexa, Huspek, Jonathan.
KSV: Wolf; Osoinik (76. Schmid), Taboga, Fukal, Schellander; Siegl, Hüttenbrenner (76. Alar), Majstorovic (46. Kozelsky), Felfernig, Heinz; Pavlov.
RIED: Gebauer; Stocklasa, Glasner, Burgstaller; Brenner, Hackmair, Hadzic; Lexa (93. Jonathan), Drechsel (89. Mader), Nacho (91. Huspek); Salihi.
Die Partie zwischen Rapid Wien und Sturm Graz wird wegen des Jubiläumsspiels der Hütteldorfer gegen Liverpool (Sonntag) zu einem späteren Zeitpunkt nachgetragen.
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