Zwei von drei Gemeinden bekommen durch den Finanzausgleich heuer weniger Geld, vor allem die Obersteiermark muss massiv Federn lassen. Experten befürchten, dass jeder dritte Ort heuer in die roten Zahlen rutschen wird - mit schuld sind Krise und explodierende Sozialbudgets.
Feuerwehr-Idee kommt aus Tirol
Bei den Bürgermeistern schrillen die Alarmglocken, sie müssen den Sparstift ansetzen. Aber wo? In Tirol, wo die Situation ähnlich ist, wird die Zusammenlegung Freiwilliger Feuerwehren diskutiert. Das sei der falsche Weg, wehrt Erwin Dirnberger, der steirische Gemeindebund-Präsident, ab: "Das ist eine Idee, die nur am grünen Tisch funktioniert. So etwas würde die Ehrenamtlichen vergrämen, das kann man nicht einfach verordnen!"
"Zu viele Juristen"
Dirnberger setzt vielmehr auf das Modell der Kleinregionen, auf die Zusammenarbeit einzelner Gemeinden: "Bei der Sommerbetreuung von Kindern geht man aktuell schon solche Wege." Teilen könnte man sich auch kommunale Fahrzeuge, Straßenerhaltungskosten oder EDV-Anlagen. Und: "Nicht jede Gemeinde braucht in der Verwaltung einen eigenen Juristen."
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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