Herr Urdl, Sie haben Ihrem Freund Arnold versprochen, dass Sie sich um die Realisierung des Museums in seinem Geburtshaus kümmern. Bleibt es dabei?
"Selbstverständlich! Der erste Schritt ist getan. Die Interessentengruppe um die GGW hat das Objekt um 450.000 Euro erworben. Und wir haben den Zuschlag nicht zuletzt deshalb erhalten, weil wir Garanten für die Errichtung des Museums sind. Das verpflichtet!"
In einigen Medien ist jetzt aber kolportiert worden, dass das Projekt wackelt.
"Da hat man wohl einiges missverstanden. Als gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft sind wir verpflichtet, das Haus Thal Nummer 145 für Wohnzwecke zu nutzen. Aber auch wenn wir die vorgeschriebene Baudichte einhalten, bleiben immer noch 370 Quadratmeter freier Fläche, die wir für das neue Museum verwenden können. Für Besucher muss ja eine Infrastruktur geschaffen werden; dazu gehören zum Beispiel Toiletten und ein barrierefreier Zugang."
Es wird also einen modernen Zubau geben.
"Schauen Sie, die Sache hat ja erst begonnen. Wir haben ein ganzes Jahr für die Realisierung eingeplant. In Thal gibt's mit der Jakobskirche ja schon ein perfektes Beispiel, wie Neu und Alt verschmelzen können. Da die alte Kirche, dort die neue von Ernst Fuchs. Das könnte ich mir auch mit dem Arnold-Haus vorstellen."
Wie sehen Ihre nächsten Schritte aus?
"Die GGW ist ja nur der Bauträger. Für das Museum müssen jetzt Mittel aus öffentlicher und privater Hand lukriert werden. Dann müssen wir mit der architektonischen Planung beginnen."
Wie schaut die Vereinbarung mit Arnold aus und wann geht's nach Kalifornien, um mit ihm den Museumsinhalt auszusuchen?
"Er hat fix zugesagt, dass wir weltweit das einzige derartige Museum sein dürfen. Dafür gibt's nicht nur - wie einige Journalisten hämisch geschrieben haben - ein paar Filmklamotten, sondern wirklich Wertvolles und Einzigartiges. Wenn hier alles geregelt ist, werden wir uns um einen Termin beim Gouverneur bemühen."
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