Dass nach der Millionenaffäre um den letzten Besitzer – die „Kärntner Krone“ berichtete exklusiv – im heurigen Sommer das Feriendorf brach liegt, ist für die Gemeinde ein schwerer Schlag. „Wir verlieren alle Einnahmen, und das in einer ohnehin schweren Zeit“, sagt Bürgermeisterin Feinig.
"Das wird ein Schmuckkastl"
Doch für 2010 zeichne sich eine Lösung ab. „Es schaut gut aus“, ist Feinig über das Interesse eines Rosentaler Tourismusexperten glücklich. Mehr wolle sie noch nicht verraten, da durch den Konkurs Einspruchsfristen abzuwarten seien. Aber: „Wenn alles klappt, übernimmt ein Einheimischer, der die Region bestens kennt, die Anlage und macht wieder etwas draus!“ Schließlich liegt in den Ferienhäusern am Drau-Stausee ein Potenzial von 50.000 Nächtigungen. „Das wird wieder ein Schmuckkastl; ich bin überzeugt!“
Jener Deutsche, der das Feriendorf nur zwei Jahre betrieb, steht ja unter Betrugsverdacht und soll sich in Spanien aufhalten. Noch gibt es keinen Haftbefehl – aber die Polizei soll sich um eine Einvernahme des Verdächtigen bemühen.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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