Nach der Niederlage gegen die ÖFB-Auswahl in Klagenfurt (1:2) hatte die rumänische Presse nachdrücklich den Rücktritt von Piturca gefordert. Dieser weigerte sich, das Amt freiwillig niederzulegen und pochte auf seinen Vertrag. Nun soll angesichts der gegen Null gehenden Qualifikationschance eine "gütliche Trennung" ausgehandelt werden. Laut Sandu seien "250.000 Euro eine vernünftige Summe". Da Rumänien mathematisch noch nicht aus dem Rennen ist, stünden Piturca 600.000 Euro bei einer vorzeitigen Entlassung zu.
Ein Nachfolger für den 52-Jährigen, der die Rumänen in seiner zweiten Amtszeit als Teamchef seit 2004 betreut hatte, steht noch nicht fest. Die Entscheidung soll laut Sandu bis zum 10. Mai fallen. Als Nachfolger für "Piti" hatten Medien bereits Gheorghe Hagi (derzeit vereinslos), Mircea Lupescu (Schachtjor Donezk) und Laszlo Bölöni (Standard Lüttich) als aussichtsreichste Kandidaten genannt.
Rumänien liegt in der Qualifikationsgruppe 7 mit vier Punkten aus fünf Spielen nur auf Rang fünf, mathematisch ist eine Endplatzierung unter den Top Zwei noch möglich. Das nächste Spiel bestreiten die Rumänen am 6. Juni in Litauen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.