Glück im Unglück

Zwei Verletzte bei Lawinenabgängen

Österreich
25.01.2009 17:26
Mehrere Verletzte haben Lawinenabgänge am Sonntag in den Nord- und Südtiroler Bergen gefordert. Zwei Snowboarder im Skigebiet Schnals in Südtirol sowie im Nordtiroler Karwendelgebirge erlitten dabei Blessuren. Dem Wintersportler in Nordtirol rettete vermutlich ein Lawinenairbag das Leben. Ein deutscher Urlauber blieb bei einem selbstausgelösten Lawinenabgang unverletzt.

Der Snowboarder, der im Karwendelgebirge in Reith bei Seefeld unterwegs war, wurde Sonntagmittag von einer Lawine erfasst. Dank eines Lawinenairbags konnte er sich selbst aus den Schneemassen befreien und trotz einer Beinverletzung ins Tal absteigen. Unverletzt blieb ein deutscher Alpinist, der in Scharnitz selbst eine Lawine ausgelöst hatte und verschüttet wurde.

In Schnals in Südtirol hatte ein Snowboarder mit zwei Begleitern am Vormittag den gesicherten Skiraum verlassen. Im freien Gelände löste er die rund 40 Meter breite Lawine selbst aus."Er wurde rund 100 Meter mit den Schneemassen mitgerissen, blieb aber an der Oberfläche", berichtete Kurt Gurschler vom Bergrettungsdienst Schnalstal die Situation. Er erlitt Beinverletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Bozen geflogen.

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