Alle Bundesländer sollen die gleiche Last tragen", sagte Innenministerin Maria Fekter am Freitag zu der aktuellen Diskussion um eine Traiskirchen-"Außenstelle" in der Steiermark. Entweder es werde ein Schubhaftzentrum gebaut, oder ein Asylheim.
Ziemlich sicher kein steirisches Flüchtlingslager
Weil die Pläne für ein Anhaltezentrum in Leoben aber relativ weit gediehen sind - das Gebäude ist für 250 Personen neben dem Gefängnis geplant - deutet jetzt viel darauf hin: Die Steiermark bekommt kein eigenes Flüchtlingslager.
Leibnitz sorgte vor
Als ein möglicher Standort wurde neben Graz, Radkersburg, Leoben bekanntlich auch Leibnitz in der Gerüchtebörse hoch gehandelt. Noch vor Fekters Ankündigung brachten sich die Südsteirer aber selbst aus dem Spiel: In der Donnerstags-Gemeinderatssitzung beschlossen alle Parteien einstimmig, die stillgelegte Hermann-Kaserne (sie war ein heißer Asylheim-Kandidat) zu kaufen. 1,311 Millionen Euro ist diese "Sicherheit" der Stadt wert...
von Jörg Schwaiger, "Steirerkrone"
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