Pilkington-Pleite

Ruin wegen Kartellabsprachen und EU-Strafe?

Steiermark
29.11.2008 21:33
Eisenerz befindet sich im Schockzustand: Durch die Schließung des Pilkington-Werks (siehe Bericht in der Infobox) stehen in spätestens sechs Monaten 69 Mitarbeiter ohne Job da. Auffangnetz gibt es wohl keines. Die KPÖ kennt die Hintergründe offenbar genauer.

"Erst vor Kurzem feierte die Firma ihr 25-Jahre-Jubiläum - und jetzt das! Gerade für unsere ohnehin schon so ausgedünnte Region eine Katastrophe", kommentiert Bürgermeister Gerhard Freiinger die Hiobsbotschaft. Auch für das AMS kommt die Schließung des größten Eisenerzer Arbeitgebers unerwartet: "Nicht einmal ein Gerücht gab es, von einem Frühwarnsystem gar keine Rede", sagt Sprecher Hermann Gössinger.

KPÖ: EU-Bußgeld in Milliardenhöhe
Das lässt Raum für Spekulationen. So will etwa die KPÖ wissen, dass die Firma wegen verbotener Kartellabsprachen vor dem Ruin stehe. "Die EU hat jetzt die vier größten Autoglas-Hersteller, darunter Pilkington, wegen geheimer Preisabsprachen verurteilt. 1,3 Milliarden Euro Bußgeld müssen bezahlt werden!", so Gemeinderat Karl Fluch.

von Barbara Winkler, "Steirerkrone" und steirerkrone.at

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