Laut Holzinger soll der Präsident des DSV Leoben beim Verkauf von AvW-Genusscheinen "quasi eine eigene Schiene aufgezogen" und dabei "Beträge in enormem Ausmaß von Anlegern angenommen haben". Allein die Geschädigten, die Holzinger vertritt, hätten bei Linz "Barbeträge in Millionenhöhe" eingezahlt, dafür aber nie ein AvW-Zertifikat erhalten. Einigen Kunden soll Linz monatsweise Zinszahlungen bar in Kuverts übergeben haben - "offenbar zur Erhaltung der guten Stimmung", so der Jurist.
Linz-Firma wegen AvW-Turbulenzen in Konkurs?
Durch die Versiegelung der AvW-Liegenschaften in Kärnten und der Hans-Linz-Immobilien im steirischen Bezirk Liezen bleibe ein Haftungsfonds für die Geschädigten erhalten. Linz' Firma, die Hans Linz Finanzberatung GmbH (HLF), hatte vergangene Woche Konkurs angemeldet. Durch die Turbulenzen bei der AvW sei der HLF nicht nur das Hauptgeschäft, nämlich der Verkauf von AvW-Papieren, sondern auch das restliche Geschäft eingebrochen, so Linz. Die AvW wies den Vorwurf zurück, die HLF in die Pleite getrieben zu haben.
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