Satte 632 Millionen Euro betrug das Kassenbudget im Jahr 2007. Trotzdem reichte es nicht, denn alleine für die Spitalsfinanzierung gingen 179,2 Millionen Euro drauf. 136,9 Millionen wurden für ärztliche Hilfe ausgegeben, 139,9 für Heilmittel, für Heilbehelfe 9,8 Millionen sowie für Zahnbehandlungen 37,6 und für Krankengeld 21,5 Millionen Euro. Die Kosten sind dabei um bis zu 10,1 Prozent gestiegen.
Entschuldung dringend vonnöten
Um auch in Zukunft die Versicherten optimal versorgen zu können, fordert Kassenobmann-Stellvertreter Rudolf Gross eine Entschuldung und eine Erhöhung des Ausgleichsfonds: "Ohne neue Budgetmittel des Bundes wird das sonst in Zukunft nicht mehr in diesem Ausmaß möglich sein, wie es die Kunden jetzt gewohnt sind."
Wünsche der Funktionäre
Weiters wollen die Kassenfunktionäre einen finanziellen Ersatz für Belastungen, die ihnen der Bund auferlegt hat wie etwa die Lehrlingsförderung und die Pauschalierungen für arbeitlos Versicherte, die allein die Kärntner Gebietskrankenkasse 2007 rund 16 Millionen Euro kosteten.
Von Hannes Wallner/Kärntner Krone
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