Mo, 10. Dezember 2018

"Sega Vision"

08.10.2008 11:43

Sega meldet sich mit Multimedia-Gerät zurück

Der einstige Konsolenhersteller Sega meldet sich nach einigen Jahren Abstinenz am Handwaremarkt zurück. Laut Medienberichten will das Unternehmen unter dem Namen "Sega Vision" bereits im kommenden Jahr einen tragbaren Multimediaplayer auf den Markt bringen, auf dem auch Spiele laufen sollen. Allerdings sind diese lediglich auf Java-Basis programmiert, womit die Spiele eine ähnliche Qualität haben, wie sie User auch von Mobiltelefonen gewohnt sind. Vom PSP-Konkurrenten, wie "TheRegister" das Sega-Produkt beschreibt, ist es damit qualitativ weit entfernt.

Einblick in die geplanten Features gibt ein YouTube-Video, das jedoch mittlerweile von der Plattform wieder verschwunden ist. Den Informationen zufolge verfügt "Vision" über einen eingebauten TV-Tuner, gibt MP3-Files wieder und kann MP4-Videos sowohl abspielen als auch mit Hilfe einer eingebauten Digitalkamera aufzeichnen. Darüber hinaus soll das Gerät als eBook-Reader dienen. Detailliertere technische Angaben stehen bislang noch aus, dem Video zufolge soll das nur Kreditkarten-große Gerät jedoch der optimale Begleiter für den Alltag sein.

Gegenüber dem US-Portal "Unofficial RGP Site" bestätigt ein Sprecher von Sega USA den Multimediaplayer. Er dementiert jedoch Pläne für den Wiedereinstieg in das Konsolengeschäft. "Beim 'Vision' handelt es sich primär um einen MP4-Player mit einigen grundlegenden Spielfunktionalitäten. Es ist aber definitiv keine neue mobile Spielekonsole", so der Sega-Sprecher. Der Website zufolge ist "Vision" zudem keine Sega-Entwicklung, vielmehr stamme das Produkt von einem chinesischen Hersteller. Sega würde nur den Namen leihen.

Das japanische Unternehmen hat sich am Anfang der Videospielära sowohl mit Spielen als auch mit Spielkonsolen einen Namen gemacht. Bekannt ist vor allem die Konsolenreihe "Sega Mega Drive" und die tragbare Spielekonsole "Game Gear", die 1990 auf den Markt kam. 1999 schließlich brachte Sega seine letzte Konsole, die "Dreamcast", auf den europäischen Markt. Zwei Jahre später wurde die Produktion jedoch endgültig eingestellt und Sega verabschiedete sich aus dem Hardwaregeschäft. Fortan konzentrierte sich das Unternehmen auf die Spieleproduktion. (pte)

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