Böser Arbeitsunfall

Mann von 40-Kilo-Alubolzen erschlagen

Österreich
21.06.2008 19:02
Trauer, Fassungslosigkeit und Bestürzung im niederösterreichischen Lilienfeld: Weil sich ein Bolzen in einer Aluwerkstatt von einer Maschine löste, müssen nun drei Kinder und eine Ehegattin um ihren geliebten Vater und Ehemann trauern. Der 28-jährige Arbeiter wurde von einem glühend heißen, rund 40 Kilogramm schweren Alu-Bolzen regelrecht erschlagen.

Donnerstag gegen 19 Uhr war der aus dem Kosovo stammende Bujar K. (28) mit Arbeiten an der tonnenschweren Metallverarbeitungsmaschine beschäftigt, als es zum tödlichen Unfall kam. 

Denn plötzlich löste sich aus dem Gerät ein zirka 50 Zentimeter langer und halb so breiter Alubolzen. Das glühend heiße Metallteil wurde wie ein Geschoß knapp 50 Meter durch die Werkstatt geschleudert - und traf den dreifachen Familienvater am Kopf. Trotz des binnen Minuten eintreffenden Rettungshubschraubers kam für den österreichischen Staatsbürger jede Hilfe zu spät. Er erlag seinen schweren Gehirnverletzungen.

Der Geschäftsführer der Firma Neuman steht unter Schock: "Bujar hat seit dem Jahr 2003 bei uns gearbeitet. Er war immer so verantwortungsbewusst und zuverlässig. Unser ganzes Mitgefühl gilt nun seiner jungen Frau, den beiden Buben und der Tochter."

von Gregor Brandl und Wolfgang Hincziza, Kronen Zeitung

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