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25.04.2017 - 14:48
Foto: AP

Dubai und Abu Dhabi: Tradition trifft Moderne

05.07.2014, 17:00
Die höchsten Gebäude, die luxuriösesten Hotels und die größten Shoppingmalls – Dubai und Abu Dhabi strotzen nur so vor Superlativen. Und im Nachbarland macht Maskat den Traum aus 1.001 Nacht wahr. Kein Wunder, dass Kreuzfahrtanbieter diese Städte gerne kombinieren.

Superlative, wohin man blickt. In Dubai wachsen die höchsten Gebäude aus dem Wüstensand, mondänste Hotels säumen die Uferpromenade, riesige Shoppingmalls, sechsspurige Highways und Bürotürme reihen sich dazwischen ein. Die Metropole hat etwas, das in der Welt einzigartig ist: eine Architektur, die zu Wahrzeichen wird. Wichtig ist, dass sie ins Auge springt. Hier scheint alles erlaubt zu sein. Seit weniger als 50 Jahren erneuert Dubai sein Bild schneller als jede andere Stadt der Welt. Fast ein Viertel aller Baukräne der Welt arbeitet hier unaufhörlich. Baustellen gehören zum Alltag.

Ski fahren oder Kamel reiten? Sieben- Sterne- Hotel oder Beduinenzelt? In Dubai ist alles möglich – auch wenn man nur 24 Stunden Zeit hat. Ein Magnet für Touristen ist vor allem das größte Gebäude der Welt, der Burj Khalifa mit seinen 828 Metern. Es lohnt sich, ihn auch von außen länger zu betrachten. Denn die Sonne bringt seine spiegelnde Oberfläche bereits morgens zum Glänzen. Oben angelangt, erschließt sich ein faszinierender Blick über Dubai, einer künstlichen Metropole, die dennoch einige wenige Oasen der Natürlichkeit zu bieten hat: den feinen Sandstrand, die Wüste, der Creek, das Herz der Stadt, und die alten Souks.

Wüstentour zu goldenen Sanddünen

Den besten Überblick verschafft man sich mit dem Wasserflugzeug, die Route geht über Dubai Creek, Old Dubai, Burj Khalifa, Burj Al Arab zu Palm Islands und The World und wieder retour. Eine Wüstentour führt im Allradwagen zu Arabiens goldenen Sanddünen. Unterwegs trifft man auf Dörfer und Farmen, auf denen die Menschen noch nach traditioneller Art leben und wirtschaften.

Dubai bietet sich ideal als Start- und Zielhafen für Kreuzfahrten an. Eines der Schiffe, das durch den Persischen Golf und den Golf von Oman steuert, ist die "MSC Orchestra" mit einer Länge von 293 Metern. Die Einschiffung geht schnell vonstatten, das Personal ist perfekt geschult, der Empfang herzlich. Noch am selben Abend geht es Richtung Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Sie liegt auf einer kleinen Halbinsel und ist aufgrund der großartigen Moscheen und ihrer futuristischen Skyline, die aus der Wüste am Rande des Persischen Golfs herausragt, schon von Weitem sichtbar.

Qual der Wahl

Für Abu Dhabi wird einem schnell die Zeit zu knapp. Ob Yas Waterworld, der riesige Wasserpark mit 43 Attraktionen, die Sheikh- Zayed- Moschee, Ferrari World oder Qasr Al Hosn, das älteste handgefertigte Gebäude des Emirates – das vielfältige Angebot wird schnell zur Qual der Wahl. Eine Brücke verbindet das Festland mit der 500 Meter vorgelagerten "Insel des Glücks", die zu einer luxuriösen Freizeit- und Kulturdestination samt Guggenheim- Museum ausgebaut wird.

Am dritten Reisetag lässt sich dann endlich – ohne schlechtes Gewissen, etwas zu verpassen – der Aurea- Spa- Bereich an Bord genießen. Denn die "MSC Orchestra" ist den ganzen Tag auf See. Tags darauf ist wieder Programm angesagt. Und das ist gut so, ein Seetag reicht vollkommen. Enthusiastisch peilen wir die älteste und kleinste Moschee der Emirate mit nur etwa sechs Quadratmetern an, die Al- Badiya- Moschee in Fujairah. Bei dem vielen Sand lockt unweigerlich das Strandleben. Doch das spielt sich überwiegend auf dem Gelände der Strandresorts ab. Außerhalb sind nämlich Bikinis tabu.

Wie ein Märchen aus 1.001 Nacht

Geprägt von gewaltigen Gebirgsketten, prächtigen Dattelpalmenoasen in sattem Grün, schroffen Bergen und der immensen Weite der Wüste, präsentiert sich der Oman wie ein Märchen aus 1.001 Nacht. Endlich wird für uns der Traum vom geheimnisvollen Orient wahr. Eintauchen und mit allen Sinnen genießen. Die Hauptstadt macht es einem einfach, sich Hals über Kopf in sie zu verlieben. Einst eine wichtige Handelsstadt zwischen Orient und Okzident, spiegelt sich in Maskats Sehenswürdigkeiten und geschäftigen Straßen das Erbe der alten Hafenstadt noch immer wider.

Wer den authentischen Oman kennenlernen will, tut dies am besten auf dem Souk von Matrah, einem alten Markt, der einem Labyrinth aus Ständen, Antiquitäten, traditionellen Stoffen, aromatischen Gewürzen und frischen Lebensmitteln gleicht. Einheimische nennen den Markt "Al Dhalam Souq" (Schattiger Markt), ein mit herrlichen Düften gespickter Schattenspender. Mustergültig: In Maskat erleben wir ein harmonisches Nebeneinander von Tradition und Moderne.

Moschee der Superlative

Die Sultan- Qaboos- Moschee ist eine Moschee der Superlative. Sie bietet im Innenhof 14.000 und in der Gebetshalle 6.000 Gläubigen Platz. Fasziniert schlendern wir durch die große Anlage, werfen einen Blick auf den acht Tonnen schweren Luster mit Swarovski- Kristallen und den 71 Tonnen schweren Teppich in der Gebetshalle. 600 Frauen knüpften in 27 Monaten an den 1,7 Milliarden Knoten. Nun erklärt sich auch, warum ein Läufer zum Schutz über den Teppich führt.

Etwas Besonderes ist die Tour zur Halbinsel Musandam. Dort gibt es vielfach verzweigte Fjorde, an deren Ufern steile Gebirgswände hervorragen. Sie erinnern an Norwegen. Der Ausflug startet in Khasab. Eine mit Teppichen und großen bequemen Kissen ausgelegte Dhau ist unser Transportmittel, gesteuert von gastfreundlichen Omanis. Sie lassen uns noch eine Weile im Märchenland weiterträumen, bevor es wieder ins moderne Dubai zurückgeht.

05.07.2014, 17:00
Susanne Zita, Kronen Zeitung
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