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07.12.2016 - 16:21
Foto: Waverly Labs

Intelligenter Ohrstöpsel übersetzt in Echtzeit

20.05.2016, 11:28

Der Universalübersetzer aus "Star Trek" rückt einen Schritt näher. Das Start- up Waverly Labs will einen Bluetooth- Ohrhörer entwickelt haben, der fremde Sprachen in Echtzeit übersetzt. Stecken zwei Gesprächspartner sich das Gerät ins Ohr, können sie sich laut Hersteller unterhalten, ohne die Sprache ihres Gegenübers zu beherrschen. Noch steckt das Projekt aber in den Kinderschuhen.

Zum Start soll der "Pilot", so der Name des Geräts, einem "Golem"- Bericht  zufolge nur eine Handvoll Sprachen beherrschen: Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch. Weitere Sprachen sollen später hinzukommen, sie muss man aber separat kaufen.

Unterstützer bekommen den Pilot für 130 Dollar

Kosten soll das Gerät, das mit einer Crowdfunding- Kampagne finanziert werden soll, für Unterstützer 130 US- Dollar. Im Handel wird der Pilot später 300 Dollar kosten. Die Crowdfunding- Kampagne soll Ende Mai starten, wann das fertige Produkt zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt.

Die Spracherkennung und Übersetzung soll in der Cloud stattfinden. Der Ohrstöpsel wird dafür via Bluetooth ans Smartphone gekoppelt, das mit den Servern in der Cloud kommuniziert. Weil gerade im Urlaub aufgrund teurer Roaming- Tarife oft keine Datenverbindung besteht, soll man den Pilot aber auch offline nutzen und Sprachen dauerhaft downloaden können.

Computergenerierte Übersetzungen oft holprig

Wie gut das Gerät am Ende funktioniert, muss sich noch zeigen. Bisherige Übersetzungs- Apps legen nahe, dass dieses Feld immer noch Verbesserungspotenzial bietet. Oft sind maschinelle Übersetzungen etwas holprig, selbst wenn es sich nur um Text und nicht um gesprochene Worte handelt.

Das bessert sich aber langsam: Microsoft hat beispielsweise erst kürzlich ein Übersetzungs- Tool für seinen Videotelefonie- Dienst Skype vorgestellt, der Gespräche in Echtzeit übersetzen kann. Eine Vorab- Version des Tools steht bereits zur Verfügung, bis sie in vollem Umfang genutzt werden kann, wird es aber auch hier noch etwas dauern.

20.05.2016, 11:28
der, krone.at
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