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09.12.2016 - 22:25
Foto: APA/EPA/MAST IRHAM

Blackberry- Chef fordert Apps für alle Plattformen

23.01.2015, 07:41
Der in Bedrängnis geratene Smartphone-Pionier Blackberry will App-Entwickler per Gesetz dazu zwingen, auch Betriebssysteme mit kleinen Marktanteilen zu unterstützen. Nutzer von Blackberry-Geräten würden aktuell diskriminiert, erklärte Konzernchef John Chen in einem Blogeintrag. Viele Apps seien aktuell nur für Apples iPhones und Googles Android-Geräte verfügbar. Das habe ein Zwei-Klassen-System geschaffen.

Bei den gesetzlichen Regelungen zur sogenannten Netzneutralität müsse App- Anbietern deshalb "verboten werden, auf Basis des Betriebssystems des Nutzers zu diskriminieren", forderte Chen. Viele vor allem kleinere App- Entwickler scheuen die Mühe, Plattformen mit geringen Marktanteilen zu bedienen. Der Smartphone- Markt wird aktuell von Googles Android und Apples iOS beherrscht.

Der Blackberry- Chef spricht ein akutes Problem seiner Firma an: Das schmale App- Angebot gilt schon lange als große Schwäche kleinerer Smartphone- Plattformen. Es ist eine Art Teufelskreislauf: Kunden bleiben deswegen fern, und die niedrigen Nutzerzahlen schrecken die App- Entwickler ab. Um das dürftige App- Angebot aufzubessern, lässt Blackberry bereits Android- Apps aus dem Download- Store von Amazon installieren.

Google und Apple dominieren App- Markt

Die Google- Plattform führt im Smartphone- Geschäft mit einem Marktanteil von rund 80 Prozent. Apples iOS hat zwar einen geringeren Marktanteil von etwa 15 Prozent, ist aber lukrativ für Entwickler: Zum einen gelten iPhone- Nutzer als spendierfreudiger, zum anderen läuft auf den meisten Geräten die neueste iOS- Version und es gibt keinen Hardware- Wildwuchs, weil Apple der einzige Anbieter ist.

Auch Microsofts Windows Phone leidet mit seinem Marktanteil bei gut drei Prozent unter einer App- Flaute. Das könnte sich bessern, wenn mit dem nächsten Betriebssystem Windows 10 die gleichen Anwendungen über PC, Tablet und Smartphone aus einem einheitlichen App- Store verfügbar sein sollen.

23.01.2015, 07:41
AG/red
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