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11.12.2016 - 11:04

Apple will Lücke in iPhone, iPad und iPod bald stopfen

06.08.2010, 10:19
Nach dem Bekanntwerden einer Sicherheitslücke in Apples iPhone, iPad und iPod touch hat der kalifornische Konzern am Freitag ein entsprechendes Software-Update angekündigt, mit dem die Schwachstelle im hauseigenen Betriebssystem iOS gestopft werden soll. Wann der Patch fertig sein soll, teilte Apple allerdings nicht mit.

Die Sicherheitslücke sorgte für Aufsehen, seitdem vor wenigen Tagen eine neue Software veröffentlicht wurde, mit der - anders als von Apple gewollt - auch ungetestete Fremdprogramme auf den Geräten installiert werden können. Das sogenannte Jailbreaking wird beim iPhone schon länger angewendet - auch für Programme, die keinen Schaden anrichten. Mit dem neuen Jailbreak ist es aber einfacher, die Sicherheitsvorkehrungen der Geräte zu umgehen.

Fremdkontrolle möglich

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte am Mittwoch gewarnt, dass Kriminelle dadurch relativ problemlos die Kontrolle über iPhone und Co. übernehmen können. schon beim Besuchen einer manipulierten Webseite oder dem Öffnen einer PDF- Datei vollständig von Hackern übernommen werden. Schon das einfache Surfen im Internet oder das Öffnen eines PDF- Dokuments reiche aus, die Geräte mit einem Schadprogramm zu infizieren.

Hacker hören mit

Angreifer erhalten über die Sicherheitslücke laut BSI Zugriff auf das komplette System von iPhone, iPad und iPod touch, und zwar mit Administratorrechten. Dadurch könnten sie etwa vertrauliche Daten wie Passwörter, Terminkalender, E- Mails, SMS und Kontakte auslesen. Auch der Zugriff auf die Kamera sei möglich, das Auslesen des Standortes über den eingebauten GPS- Empfänger oder sogar das Abhören von Gesprächen.

Bisher seien keine konkreten Angriffe bekannt, erklärte das BSI. Die Anleitung für das Ausnutzen der Sicherheitslücke sei aber bereits veröffentlicht. Die Behörde warnt, dass vor allem Geschäftsleute, gerade höhere Manager, Opfer von Angriffen werden könnten.

Die wichtigsten Tipps

Betroffen sind laut BSI iPhones mit den Betriebssystem- Versionen iOS 3.1.2 bis 4.0.1, das iOS fürs iPad in den Versionen 3.2 bis 3.2.1 und der iPod touch mit dem iOS 3.1.2 bis 4.0. Bis zur Aktualisierung durch Apple empfiehlt das BSI betroffenen Nutzern, PDF- Dateien nicht mehr zu öffnen, weder im Internet noch in E- Mails oder in Miniprogrammen, den sogenannten Apps. Zudem sollten sie nur auf Internetseiten surfen, die sie als vertrauenswürdig einschätzen. Auch sollten Links in E- Mails nur dann geöffnet werden, wenn der Absender bekannt ist.

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