Für die Untersuchung zeigte Psychologe David Rakison zehn Mädchen und Buben im Alter von elf Monaten Spinnen-Bilder, auf denen außerdem auch ein menschliches Gesicht - einmal traurig und einmal lächelnd - zu sehen war. Mädchen starrten dabei die Bilder mit fröhlichem Gesicht bei weitem länger an, als jene mit dem traurigen. Der Forscher nimmt daher an, dass dieser Gemütszustand in Verbindung mit Spinnen für Frauen völlig undenkbar ist.
Ängste durch Evolution begründet?
Rakison vermutet, dass sich Frauen deshalb so sehr vor Spinnen als auch Schlangen fürchten, weil diese in prähistorischen Zeiten eine enorme Bedrohung für ihre Kinder darstellten. Männer hingegen wären durch die Jagd nach Tieren abgehärtet worden und hätten ihre Angst vor Krabbeltieren überwinden müssen, so der britische Forscher.
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