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03.12.2016 - 03:25
Foto: thinkstockphotos.de

Wettbewerbshüter wollen Mobilfunkmarkt untersuchen

26.06.2014, 13:52
Die Bundeswettbewerbsbehörde will den heimischen Mobilfunkmarkt genauer unter die Lupe nehmen. Anlass seien Behinderungen beim Start von "virtuellen" Netzbetreibern - also Anbietern, die über kein eigenes Mobilfunknetz verfügen und stattdessen auf die bereits vorhandene Netzinfrastruktur anderer Provider zurückgreifen -, sagte der Chef der Behörde, Theodor Thanner.

Die Übernahme von Orange durch Drei und der Verkauf des Mobilfunkdiskonters Yesss! im Jahr 2012 wurden unter der Bedingung genehmigt, neuen "virtuellen" Anbietern den Start zu ermöglichen. Handy- Diskonter ohne Infrastruktur müssen demnach das Netz von einem der drei heimischen Anbieter (A1, T- Mobile, Drei) mieten können, die als einzige über eigene Masten und Leitungen verfügen.

Doch "die Auflagen für die Drei/Orange- Fusion waren bisher wirkungslos", so Thanner. Neue potenzielle Anbieter, die sich behindert gefühlt haben, hätten sich ihm zufolge bereits bei der Wettbewerbsbehörde beschwert. Für 2014 haben sich bislang drei neue Mobilfunkdiskonter (unter anderem von Ex- Orange- Chef Michael Krammer) angekündigt, sie sind aber bisher noch nicht gestartet.

Wann genau die Branchenuntersuchung des Telekommarktes durch die Wettbewerbshüter starten soll, wollte Thanner noch nicht verraten. Derzeit werde noch an einem Untersuchungsdesign gefeilt. Branchenweite Untersuchungen der Bundeswettbewerbsbehörde gab es bereits im Lebensmittelhandel, Bestattungsmarkt, bei den Stromversorgern und bei den Spritpreisen.

RTR: "Wettbewerb hat durch Orange- Übernahme gelitten"

Als Indiz für die fehlgeschlagenen Fusionsbedingungen sieht Thanner übrigens die Preiserhöhungen am Mobilfunkmarkt. Auch die Telekom- Regulierungsbehörde RTR hatte erst kürzlich Bedenken zur Entwicklung des heimischen Mobilfunkmarktes geäußert. Die Dynamik im Wettbewerb habe jedenfalls durch die Übernahme von Orange durch Drei gelitten, die Preissteigerungen würden bis dato weiter gehen, sagte RTR- Chef Johannes Gungl kürzlich. "Wir sehen die mangelnde Dynamik mit Sorge."

26.06.2014, 13:52
AG/red
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