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04.12.2016 - 20:00

Wärmflaschen- Tablet von Toshiba im krone.at- Test

09.10.2011, 08:00
Nach anfänglichem Zögern gibt es inzwischen kaum einen Hersteller mehr, der nicht zumindest einen Tablet-PC in seinem Portfolio hat. Toshiba macht da keine Ausnahme und bietet seit wenigen Wochen mit dem "AT-100" – in den USA auch als "Thrive" bekannt – ein respektables und gut ausgestattetes Gerät auf Basis von Googles Android-Version 3.1 ("Honeycomb"). Ein paar Verbesserungsvorschläge gäbe es dabei allerdings noch.

Obwohl sich über Geschmack natürlich streiten lässt, betreffen diese insbesondere das Design, allen voran die gummierte Unterseite, des 10,1- Zöllers. Letztere bietet zwar guten Halt und lässt sich praktischerweise auch gegen farbenfrohere Oberflächen austauschen, weckt aufgrund der diagonal verlaufenden Rillen aber starke Assoziationen an die gute alte Wärmflasche (siehe Diashow oben). Da hilft es auch nichts, dass die 2- Megapixel- Frontkamera in silbernes Plastik eingefasst wurde.

Besser gelöst werden können hätten schließlich auch die beiden Abdeckungen, hinter denen sich die Anschlüsse des Tablets für USB und HDMI einerseits und die optionale Dockingstation andererseits verstecken. Beide sind sie nur schwer zu öffnen, zudem ist die Abdeckung für die Dockingstation nicht am Tablet befestigt. Das Risiko, die unscheinbare schwarze Abdeckung unterwegs zu verlieren, steigt somit.

Mit seinen 765 Gramm ist das AT- 100  zudem recht schwer. Die Konkurrenz von Apple oder Sonys jüngst veröffentlichtes Tablet S sind da mit ihren um die 600 Gramm schon deutlich leichter. Wie bei vielen anderen Tablets auch, neigt der Touchscreen des Toshiba- Geräts außerdem zu Spiegelungen. Mit seiner Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln kann sich das 10,1- Zoll- Display im 16:10- Format davon abgesehen aber sehen lassen, zumal ein Umgebungslichtsensor für eine automatische Anpassung des Kontrasts sorgt.

Großer Pluspunkt des Toshiba- Tablets ist aber die Ausstattung. Neben den bereits erwähnten Anschlüssen für HDMI und USB (2.0, mini) verfügt das Gerät über einen SD/SDHC- Speicherkartenslot, mit dem sich der 16 Gigabyte große Flash- Speicher des Geräts erweitern lässt. Ebenfalls an Bord sind Bluetooth 2.1, WLAN, GPS, der übliche Beschleunigungssensor plus Gyroskop, ein Kopfhöreranschluss sowie eine weitere Kamera mit fünf Megapixeln auf der Rückseite, die zumindest bei guten Lichtverhältnissen auch eben solche Resultate liefert.

Insbesondere für Businesskunden und Vielreisende attraktiv sein dürfte zudem der Umstand, dass sich der Akku des Toshiba- Tablets – beispielsweise im Gegensatz zum großen Rivalen von Apple – austauschen lässt, wodurch selbst eventuell anfallende Überstunden gut abgedeckt werden dürften. Mit einer soliden Laufzeit im Praxistest von um die sieben Stunden bei normalem Gebrauch (Surfen, Videos) ist ein Zweit- Akku allerdings keine zwingende Voraussetzung. Ebenfalls praktisch: Ein kleiner Schalter an der Außenseite sperrt im Handumdrehen den Lagesensor.

Davon abgesehen bietet das AT- 100 hinsichtlich Ausstattung die derzeit gewohnt gute Standardkost: Ein Tegra- 2-Chipsatz von Nvidia sorgt im Zusammenspiel mit einem Gigabyte RAM für die nötige Performance. Als Betriebssystem fungiert, wie eingangs bereits erwähnt, Googles speziell für den Tablet- Gebrauch konzipierte Android- Version 3.1. – Flash- Unterstützung und eine Vielzahl an Apps inklusive.

Fazit: Wer Wert auf einen HDMI- , zwei USB- Anschlüsse, einen Speicherkartensteckplatz sowie die Möglichkeit, den Akku auszutauschen, legt, ist beim Toshiba- Tablet gut aufgehoben. Abstriche gilt es hingegen hinsichtlich des Gewichts, der Konnektivität (keine 3G- Version) und des Designs in Kauf zu nehmen. Die unverbindliche Preisempfehlung seitens Toshiba liegt bei 450 Euro, übers Internet ist das Tablet derzeit allerdings schon für unter 400 Euro zu haben – ein durchaus gutes Preis- Leistungs- Verhältnis. Wer sich am Gewicht des Tablets stört, sollte sich übrigens noch ein wenig gedulden: Toshiba hat bereits eine 7- Zoll- Variante angekündigt, die noch vor Weihnachten erhältlich sein soll.

09.10.2011, 08:00
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