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10.12.2016 - 09:15

Verknüpft, sozial, intensiv: So werden wir 2020 fernsehen

12.09.2011, 16:20
Der Fernseher ist vermutlich jenes technische Gerät, das sich in den kommenden Jahren am stärksten wandeln wird. Deutlich wurde dies einmal mehr auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin, und auch eine neue Trendstudie belegt, dass sich das TV-Erlebnis in den nächsten Jahren drastisch verändern wird. krone.at zeigt dir, wie wir im Jahr 2020 fernsehen werden.

Das Unternehmen Z_punkt The Forsight Company hat sich in der Studie "TV 2020: Die Zukunft des Fernsehens", die am Montag vorgestellt wurde, mit den Entwicklungen auseinandersetzt. Die Autoren stellen fest, dass das Fernsehen zu einem wahren "Super- Medium" mutiert - allerdings nur, wenn es das Internet nicht als Gefahr, sondern als "Chance zur Rundumerneuerung begreift", so Mitautor Andreas Neef in einer Aussendung.

Die Trends waren auf der IFA bereits deutlich zu sehen: Mehr Interaktivität und Auswahlmöglichkeiten, eine stärkere soziale Komponente, mehr Immersion und Mobilität.

Verschmelzung von TV und Internet

Wie zahlreiche Hersteller auf der IFA bewiesen, hat das Internet künftig einen fixen Platz auf dem Fernseher. Smart TV wird diese Entwicklung genannt, die nicht nur Video- Inhalte auf den Fernseher bringt, sondern auch Apps - etwa für die Wettervorhersage oder aktuelle Nachrichten. Dazu kommt, dass über das TV- Gerät im Internet gesurft werden kann, zum Beispiel indem Smartphone oder Tablet zur Fernbedienung werden.

Maßgeschneiderte Inhalte

Noch sind die traditionellen Fernsehsender auf die Entwicklung nicht vorbereitet, doch im Jahr 2020 wird sie sich durchgesetzt haben: Der Zuschauer selbst wählt aktiv aus, welche Sendung er wann verfolgen möchte, fixe Programmschemata gehören einer aussterbenden Art an. Schon jetzt wählen Millionen Menschen online legale und illegale Angebote, um Serien möglichst bald nach dem Start zu sehen - zum Beispiel, da diese erst Monate später in andere Sprachen übersetzt zu sehen sind.

In der Zukunft wählt statt eines fixen Schemas der Fernseher aus, welche Inhalte den Zuseher interessieren könnten - er wertet dazu dessen TV- Verhalten aus und sucht, was Personen mit ähnlichen TV- Interessen oder Facebook- Freunde gern sehen. So fällt die Auswahl aus Abertausenden Live- Kanälen, Online- Videos und Fernsehinhalten leichter.

Soziale Interaktion beim Fernsehen

Was im Internet mit "Gefällt mir" und Linkempfehlungen selbstverständlich ist, wird auch das Fernsehen erobern: die soziale Interaktion. Über "Social TV", das auf der IFA ebenfalls bereits zu sehen war, können sich Freunde über Chat oder Sprachdienst wie Skype austauschen - direkt auf dem Fernseher dank eingebauter Kamera, per Handy oder Tablet- PC. Eine weitere Möglichkeit sind Smartphone- Anwendungen, die die Tonspur des aktuellen TV- Programms analysieren und den Nutzer direkt in entsprechende Diskussionsgruppen im Internet manövriert.

Immersion durch 3D und controllerfreie Spiele

Fernsehproduzenten setzen zudem verstärkt auf Immersion, also das Eintauchen in eine virtuelle Welt. Dabei hilft 3D, das trotz zögerlicher Fortschritte laut Studie durchsetzen wird. Wesentlich dazu beitragen wird die Entwicklung brillenloser 3D- Fernseher, die die Mehrheit der Konsumenten begeistern werden. Ebenfalls zur Immersion tragen controllerfreie Spiele bei, die durch Gesten gesteuert werden - so taucht der Spieler tiefer ins Geschehen ein. Diese Art der Bedienung wird, gemeinsam mit Tablets und Smartphones, 2020 auch genützt werden, um in den Unmengen an Kanälen und Webangeboten das Passende auszuwählen.

Mobil fernsehen

Wie auf der IFA zu sehen, kann eine Person in Zukunft auf dem Fernseher ihre Lieblingssendung verfolgen, während eine andere auf Tablet, PC oder Smartphone eine andere sieht - selbst DVDs oder Inhalte des Festplattenrekorders unabhängig voneinander anbzuspielen ist möglich.

Kommunikationszentrale fürs Haus

Dank "Connected TV" können 2020 beliebig viele Daten- und Videoquellen an den Fernseher angeschlossen werden. So kann das Babyfon ebenso bequem überwacht werden wie die Kamera an der Haustür. Zudem erlauben Videokameras in TV- Geräten nicht nur das Austauschen über Fernsehinhalte, sondern auch die Benutzung als Kommunikationsapparat, etwa für ältere Personen.

Einkaufen per TV

Der Einkauf im Internet boomt, zukünftig wird dieser Trend auch auf dem Fernseher einschlagen. So können Zuseher über "Augmented Shopping" zum Beispiel Kleidung virtuell anprobieren und zwischen verschiedenen Modellen wählen. Eine weitere Anwendung ist "eingebettete Werbung": Der Zuseher kann auf Objekte in einer Serie - etwa das Handy, Auto oder Kleidungsstück des Darstellers - klicken, um Informationen zu erhalten, und diese direkt kaufen. Diese Art von Werbung soll weniger störend wirken.

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bge
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