Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
05.12.2016 - 16:48
Foto: thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

US- Behörden zapfen Mikrofone aus der Ferne an

02.08.2013, 15:59
Kaum ein Tag vergeht mehr ohne neue Enthüllungen zur Überwachungspraxis der US-Behörden. Jetzt ist bekannt geworden, dass die US-Bundespolizei FBI offenbar in der Lage ist, Mikrofone in Smartphones und Laptops von Weitem zu aktivieren und die elektronischen Geräte so zu Wanzen umzufunktionieren. Das mache man freilich nur mit Gerichtsbeschluss bei mutmaßlichen Verbrechern, heißt es.

Wie das "Wall Street Journal"  berichtet, greift die US- Bundespolizei FBI in immer höherem Maße auf Methoden zurück, die man eigentlich eher in der Hackerszene vermuten würde. Informanten zufolge nutze das FBI die Hackerwerkzeuge, um mit den Verdächtigen Schritt zu halten. Die nötige Software werde teils vom FBI selbst entwickelt, teils aber auch von privaten Anbietern zugekauft.

Besonders erwähnenswert: Offenbar ist es für die US- Agenten ein Leichtes, die Mikrofone in Android- Smartphones oder Laptops anzuzapfen und die oft permanent mitgeführten Geräte unbemerkt zu Wanzen zu machen. Alles, was in Gegenwart eines angezapften Smartphones gesagt werde, könne so vom FBI abgehört werden.

FBI nutzt keine Hackermethoden gegen Hacker

Eingesetzt werden die Hackermethoden dem Bericht zufolge nur auf richterliche Anweisung bei Ermittlungen rund um das organisierte Verbrechen, Kindesmissbrauch oder Terrorismus. Bei der Observierung von Hackern setzen die Behörden offenbar nicht auf Hacker- Tools – aus Angst davor, dass das Eindringen in Handy oder Laptop von sachkundigen Kriminellen entdeckt werden könnte und diese die Vorgangsweise öffentlich machen.

Neben dem Infizieren von Rechnern und Smartphones setzt das FBI bei seinen Ermittlungen zudem offenbar auf Sicherheitslücken in Websites. Diese würden gezielt genutzt, um IP- Adressen, Listen der am Rechner des Überwachten laufenden Programme und andere Daten abzugreifen. Die Methode soll beispielsweise schon im Jahr 2007 eingesetzt worden sein, um eine Person zu fassen, die im Staat Washington per Mail Bombendrohungen verschickt hatte.

02.08.2013, 15:59
der
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum