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10.12.2016 - 19:26
Foto: thinkstockphotos.de

Todes- SMS versetzt Australier in Angst und Schrecken

24.07.2012, 11:11
Geld oder Leben? Vor diese Wahl werden derzeit Tausende Australier per SMS gestellt. In einer Textnachricht werden sie dazu aufgefordert, binnen 48 Stunden 5.000 Dollar zu bezahlen – andernfalls droht ihnen der Tod durch einen Auftragskiller. Wer hinter der geschmacklosen Drohung steckt, ist bislang unklar.

"Jemand hat mich beauftragt, dich zu töten. Du hast 48 Stunden, um 5.000 Dollar zu zahlen und verschont zu bleiben. Wenn du die Polizei einschaltest, ist dir der Tod sicher. Maile mir jetzt: Killerking247@yahoo.com" – so lautet die SMS- Nachricht, die derzeit Tausende Australier in Angst und Schrecken versetzt.

Wie "ABCNews"  berichtet, hätten sich zahlreiche verunsicherte Empfänger der Todesbotschaft bei der Polizei gemeldet. "Mein erster Gedanke war, dass das nur eine alberne Sache war. Aber dann spukte es die ganze Zeit in meinem Kopf herum", schildert Sophie Taylor aus dem westaustralischen Perth dem Fernsehsender.

Inzwischen hat die Polizei eine landesweite Warnung ausgegeben. Bei der Mitteilung handle es sich um einen Vorschussbetrug. Betroffene sollten die Nachricht löschen und keinesfalls die geforderte Summe überweisen. Es gebe keinen Grund zur Beunruhigung.

Dennoch sollen der australischen Wettbewerbsbehörde zufolge einige Empfänger auf den Betrug hereingefallen sein. "Manche Menschen sind technisch nicht sehr versiert und sind dann verunsichert, wenn sie eine solche Nachricht erhalten, da sie glauben, dass das Ganze nur auf sie abzielt", so Kriminalinspektor Luke Manhood gegenüber ABC.net.au .

Die Polizei von Queensland betonte laut einem Bericht des "Sydney Morning Herald"  daher noch einmal, wie wichtig es zu verstehen sei, dass derlei Nachrichten massenhaft verschickt würden und sich nicht gezielt an einzelne Individuen richteten. Bislang sei nur bekannt, dass die SMS über einen automatisierten Web- Dienst verschickt werden. Wer hinter der geschmacklosen Nachricht steht, wird derzeit ermittelt.

24.07.2012, 11:11
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