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03.12.2016 - 18:44
Foto: Panasonic, krone.tv / Video: krone.tv

Panasonic HX- A1M: Actioncam- Leichtgewicht im Test

11.10.2015, 09:00
Panasonics erste Gehversuche mit der HX-A500 im Bereich der Actioncams hat sich bei unserem Test im vergangenen August als etwas holprig erwiesen. Die zweiteilige, Stethoskop-artige Konstruktion schränkte die Bewegungsfreiheit doch stark ein. Bei der neuen HX-A1 macht der Hersteller daher nun vieles anders. So richtig optimal ist die Lösung trotzdem noch nicht.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Die neue HX- A1M  kommt im Gegensatz zur HX- A500  ohne Kabel aus, was die Handhabung entscheidend verbessert und das Verletzungsrisiko verringert. Die eine oder andere Annehmlichkeit des "Vorgängermodells" geht damit allerdings auch verloren. Zwar ist die HX- A1M mit einem Gewicht von lediglich 45 Gramm deutlich leichter als die rund 160 Gramm schwere HX- A500, dafür fehlt ihr das Display.

Wer also sehen möchte, was er gerade filmt oder Veränderungen an den Einstellungen vornehmen möchte, ist auf ein Smartphone angewiesen, um dieses via WLAN mit der Actioncam zu verbinden. Je nach Verwendungszweck, beispielsweise Wassersport, ist es allerdings ratsam, das Mobiltelefon zuhause zu lassen, was zur Folge hat, dass man auf das was und vor allem wie (Kameraweitwinkel? Weißabgleich?) etwas gefilmt wird, keinen Einfluss hat.

Abstriche müssen Käufer auch bei der Auflösung in Kauf nehmen: Statt in ultrahochauflösendem 4K wie bei der HX- A500 filmt die mit 3,54- Megapixel- Sensor ausgerüstete HX- A1M "nur" in maximal Full- HD mit 30 Bildern pro Sekunde. Für die Postproduktion am Rechner und den Speicherbedarf bedeutet dies aber keinen Nachteil, im Gegenteil, fallen die Full- HD- Dateien doch vergleichsweise klein aus und sind noch dazu problemlos auf (nahezu) allen Monitoren in voller Pracht zu bewundern.

Stoß- und wasserfest ohne zusätzliches Gehäuse

Die Bedienung der bis zu 1,5 Metern Höhe/Tiefe stoß- und wasserfesten sowie bis zu minus zehn Grad Celsius frostsicheren Kamera selbst ist simpel und praktisch selbsterklärend: Über drei Tasten an der Oberseite der lediglich 83,1 Millimeter langen und 26 Millimeter durchmessenden Actioncam wird diese ein- und ausgeschaltet, die Filmaufnahme gestartet und gestoppt, die WLAN- Verbindung aktiviert oder der Aufnahmemodus geändert.

Neben dem Film- und Fotomodus steht eine Zeitlupenaufnahme mit je nach Voreinstellung 60 oder 120 Bildern pro Sekunde bei entsprechend verringerter Auflösung zur Auswahl (1280 x 720 bzw. 848 x 480). Gespeichert wird auf microSD- Karte, die sich unter dem abschraubbaren Endstück der Kamera verbirgt. Auch das vordere Stück der Actioncam lässt sich abschrauben: Neben der standardmäßigen befindet sich auch eine Nachtmodus- Glasabdeckung im Lieferumfang, die mit Verwendung einer Infrarot- Lichtquelle Aufnahmen bei totaler Dunkelheit ermöglicht.

Eine Status- LED gibt Auskunft über die noch verbleibende Akkulaufzeit, die laut Panasonic, abhängig von der Auflösung, bis zu 100 Minuten beträgt und damit nicht gerade als Dauerläufer bezeichnet werden kann. Wer möchte, bekommt für rund 100 Euro einen optionalen Zusatzakku.

Leichte Handhabung

Die Qualität der Aufnahmen kann sich durchaus sehen lassen: Die Bilder sind scharf, die Farben knackig, wenngleich aufgrund der extrem weitwinkligen Objektivkonstruktion (2,6 mm, f/2.8) die typischen tonnenförmigen Verzeichnungen auftreten und der Himmel oftmals überzeichnet. Auch die Handhabung überzeugt. Obwohl eigentlich nicht dafür vorgesehen, konnten wir die Actioncam mit der beiliegenden Schulterriemen- Halterung problemlos am Handgelenk, der Federgabel eines Mountainbikes sowie einem Fahrradhelm befestigen, sodass wir etwaige Klebestreifen erst gar nicht benötigten.

In der Praxis erwiesen sich die Kompaktheit und das geringe Gewicht der Kamera als große Stärke, lässt sie sich doch praktisch überall befestigen, ohne dass es - im wahrsten Sinne - sonderlich ins Gewicht fallen würde. Letzteres kann allerdings auch von Nachteil sein, sollte die Kamera einmal verloren gehen und man es nicht bemerken.

Aufgrund der zylinderförmigen Bauart der HX- A1 sind Nutzer übrigens gut beraten, genauestens auf die Ausrichtung der Actioncam zu achten. Andernfalls ergeht es ihnen wie uns im Test, als wir die Kamera an der Federgabel befestigten und erst im Nachhinein am Computer feststellen mussten, dass das Bild um 90 Grad zur Seite geneigt aufgenommen worden war.

Fazit: Die einfache Bedienung und der mit rund 200 Euro vergleichsweise günstige Preis, vor allem aber ihre Kompaktheit und die daraus resultierenden Vorteile bei der Handhabung und Montage sprechen für die HX- A1. Wer sich mit ihr in die Action begibt, sollte aber ein Smartphone mit dabei haben. Andernfalls wird das Abenteuer aufgrund des fehlenden Displays zum Blindflug.

11.10.2015, 09:00
ser
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