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03.12.2016 - 13:12
Foto: thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

Microsoft forscht an Akku mit einer Woche Laufzeit

13.06.2014, 10:37
Die Forschungsabteilung des US-Technikriesen Microsoft arbeitet daran, die Akkulaufzeit moderner Smartphones deutlich zu steigern. Während selbst ausdauernden Smartphones heute nach zwei Tagen Nutzung der Saft ausgeht, will Microsoft durch Verbesserungen der Akkutechnologie die Laufzeit auf bis zu eine Woche steigern.

Während Smartphone- CPUs in den vergangenen Jahren immer schneller und Displays immer hochauflösender wurden, hat sich bei der Akkutechnologie nur wenig getan. Der Akku hinkt, wenn man so will, den anderen Komponenten eines Smartphones in der Entwicklung hinterher.

Während andere Komponenten ihre Leistungsfähigkeit vervielfacht haben, konnte die Akkudichte in den vergangenen 15 Jahren nur verdoppelt werden. Ranveer Chandra von Microsoft Research will Akkus nun in die Gegenwart holen. Im Technikmagazin "Technology Review"  erklärt er, wie.

Aktuelle Akkutechnologie nur Kompromiss

Sein Plan sieht vor, "intelligente Akkus" zu bauen, die ihre Energie gezielter abgeben als aktuelle Akkus. Aktuelle Lithium- Ionen- Akkus, wie sie in Smartphones verwendet werden, seien ein Kompromiss zwischen Leistung und Effizienz. Steigert man die Effizienz, lässt sich die Laufzeit bei gleicher Leistung erhöhen, hofft Chandra.

Kern seines Konzepts für intelligente Akkus ist eine Aufteilung des Energieversorgers. Aus einem großen Akku werden bei Microsofts Konzept sozusagen zwei kleine. Davon ist einer für leistungshungrige Anwendungen wie Games vorgesehen. Der andere versorgt mit geringerer Stromstärke die Basisfunktionen des Smartphones.

Akku- Prototypen halten bis zu 50 Prozent länger

Mit solcher anwendungsspezifischer Energieversorgung hofft Microsoft, das Optimum aus aktueller Akkutechnologie herauszuholen und die Laufzeit von Smartphones langfristig deutlich zu steigern. Erste Prototypen der neuen Akkutechnologie erwiesen sich bereits als vielversprechend. Mit ihnen konnte die Laufzeit um 20 bis 50 Prozent gesteigert werden. Weitere Forschung könnte diese Quote noch erhöhen.

Im Moment handelt es sich einem "WinFuture"- Bericht  zufolge allerdings nur um eine Forschungsinitiative. Dass "intelligente" Akkus in absehbarer Zeit tauglich für den Massenmarkt sein werden, darf also bezweifelt werden. Im Kampf gegen den steigenden Stromhunger mobiler Geräte und der auf der Stelle tretenden Akkutechnologie könnten sie sich aber durchaus als nützlich erweisen.

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