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10.12.2016 - 20:00
Foto: Dominik Erlinger

Galaxy Gear S2: Bei Samsung an der Uhr gedreht

07.09.2015, 11:58
Samsung hat auf der IFA in Berlin erstmals seine neue Smartwatch Gear S2 auf europäischem Boden gezeigt und neue Details zum intelligenten Zeitmesser verraten – etwa, dass das Gerät, auf dem Samsungs Linux-Betriebssystem Tizen läuft, mit allen Android-Smartphones mit Version 4.4 oder höher kompatibel sein wird. Wie sich die Uhr, die mit einem Drehring bedient wird, in der Praxis anfühlt, hat krone.at in Berlin ausprobiert.

Rund zwei Jahre, nachdem Samsung auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin seine erste intelligente Armbanduhr enthüllt hat, zeigt der koreanische Elektronikriese dort nun sein neuestes Modell. Und wer die Entwicklung der Geräte verfolgt hat, muss angesichts der Gear S2 anerkennen: Es hat sich seit der ersten Galaxy Gear ganz schön viel getan.

Konkret nähert sich Samsungs neue Gear S2 optisch immer weiter der klassischen Armbanduhr an – und zwar im positiven Sinne. Waren die ersten Smartwatches des Konzerns klobig, viereckig und mit nicht sonderlich edlen Gummiarmbändern ausgestattet, kommt die neue Gear S2 mit einem runden OLED- Display, sauber verarbeitetem Metallgehäuse und – in der "Classic"- Variante – ansehnlichem Lederarmband.

Drehring- Bedienung sehr gut gelungen

Die größte Neuerung ist aber das neue Bedienkonzept mit einem rund um das Uhrendisplay angeordneten Drehring. Der ist bei der Classic- Variante gezahnt, in anderen Versionen der Uhr nicht. Seine Nutzung gestaltet sich aber immer gleich: Um durch Menüs und Benachrichtigungsbildschirme zu navigieren, wird am Ring gedreht, statt über das Display zu wischen.

Mit dem Drehring navigiert man durch Menüs, bestätigt wird allerdings weiterhin am Touchscreen.
Foto: Dominik Erlinger

Dieses Konzept gefiel uns im Praxistest auf der IFA sehr gut, offen gesagt halten wir es für das bislang durchdachteste Smartwatch- Bedienkonzept. Der Drehring selbst macht einen langlebigen Eindruck und liefert beim Drehen spürbares Feedback. Allerdings: Manch einem Nutzer könnte er eine Spur zu leichtgängig sein, zudem vermissen wir eine Funktion zum Bestätigen. Was per Drehring ausgewählt wurde, muss am Touchscreen bestätigt werden.

Fitness- und Smart- Home- Funktionen

So innovativ das Bedienkonzept ist, so konventionell ist der Funktionsumfang der Uhr. Fitness- Funktionen wie Schrittzähler und Pulsmesser sind ebenso an Bord wie ein Reminder, der den Nutzer nach Phasen der Inaktivität dazu animieren soll, sich zu bewegen.

Hauptzweck der Gear S2: Fitness- und Gesundheits-Features wie etwa dieser Kaffee- und Wasserzähler
Foto: Dominik Erlinger

Über NFC und das in Österreich noch nicht verfügbare Samsung Pay soll man mit der Uhr bezahlen können, über Kooperationen mit einzelnen Unternehmen – etwa Volkswagen – soll die Uhr zudem eine Rolle im vernetzten Auto oder – etwa mit Samsungs eigenen Smart- Home- Komponenten – im vernetzten Zuhause spielen.

Telefonieren kann die Gear S2 grundsätzlich auch, allerdings wird die mit fix verbauter eSIM- Karte ausgestattete 3G- Version der Uhr wohl bis auf weiteres nicht nach Österreich kommen.

Saubere Verarbeitung, gutes Display

Haptik und Verarbeitung der Gear S2 spielen auf hohem Niveau. Vor allem die Classic- Variante, die an eine reguläre Armbanduhr erinnert, hat es uns angetan. Sie ist nicht größer als die meisten Herrenuhren und fühlt sich mit ihrem Lederarmband und dem Metallgehäuse auch wie eine solche an.

Mit Lederarmband und Metallgehäuse erinnert die Gear S2 stark an klassische Herrenuhren.
Foto: Dominik Erlinger

Das kreisrunde OLED- Display mit 360 mal 360 Pixeln Auflösung ist angenehm scharf, das Design der Benutzeroberfläche ist Samsung aus unserer Sicht gut gelungen. Die Helligkeit des Displays ist für den Inneneinsatz ausreichend, unter freiem Himmel konnten wir das Gerät bislang allerdings noch nicht ausprobieren. Hier sind starke Spiegelungen und schlechtere Ablesbarkeit zu erwarten.

Offen bleiben zwei zentrale Fragen: Jene nach der Akkulaufzeit und dem Preis. Erstere beantwortet Samsung selbst mit zwei bis drei Tagen pro Ladung – bei der via Bluetooth ans Handy gekoppelten Variante der Gear S2. Ob diese Werte in der Praxis erreicht werden, muss erst ein ausführlicher Test klären. Zum Preis wurde von offizieller Seite noch nichts verlautbart, Gerüchten zufolge könnten für die Gear S2 aber stolze 350 bis 400 Euro fällig werden.

07.09.2015, 11:58
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