Tipps für Autofahrer

Vorsicht Strafen: Beim Handyparken lauern teure Fallen

Wien
30.09.2009 16:18
Bequem, einfach, aber es schützt nicht immer vor Strafen: Das Bezahlen des Parkscheines mittels Handys ist in acht Städten – darunter auch Wien – schon gang und gäbe, dennoch lauern Fallen: So reicht es nicht, wenn der Lenker die SMS mit der Zeit verschickt und ohne auf die Bestätigung zu warten geht – trifft diese zu spät ein, droht ein Bußticket!

"Denn erst wenn die SMS-Antwort eingetroffen ist, läuft die Parkuhr. Wer in der Zwischenzeit kontrolliert wird, muss 21 Euro bezahlen", erklärt Thomas Woitsch vom ARBÖ. Und das auch, wenn sich die SMS aus technischen Gründen verzögert. Die Kurznachricht sollte man deshalb bis zu einem Jahr gespeichert lassen. 

Weitere Fallen
Strafen gibt es auch, wenn ein fehlerhafter "Parkschein" abgeschickt wird. Manche vergessen bei einem Stadtwechsel den Ortsnamen, der nach der Minutenzeit beigefügt werden muss, sonst gilt die Gebühr für die falsche Metropole.

Weitere Details findest du in der Infobox!

Pech hat auch, wer irrtümlich zu einer Uhrzeit bucht, in der Gratisparken erlaubt ist – das Geld ist verloren. Außerdem ist es zwar technisch möglich, nach Ablauf der maximalen Parkzeit den elektronischen Parkschein einfach zu verlängern. Rechtlich ist es allerdings verboten, man muss Umparken.

Kronen Zeitung

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