"Gunphone"
Terroristen besitzen als Handys getarnte Pistolen
Das FBI gab jetzt eine Warnung vor allem an alle Sicherheitsbeamten an Flughäfen heraus. Denn wenn es beim Metalldetektor piepst, werden Handys bisher kaum als Bedrohung der Sicherheit angenommen. Deshalb sollen in Zukunft alle Mobiltelefone durch den Röntgenapparat geschickt werden.
"Ernsthaftes Sicherheitsrisiko"
"Das ist wirklich alarmierend", meint Wolfgang Dicke von der deutschen Polizei. "Im Prinzip müssten wir immer unsere Waffen zücken, wenn ein Verdächtiger zu seinem Handy greift." "Es handelt sich um ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko", sagt Raymond W. Kelly vom U.S. Customs Service, "wir bekamen die neuartigen Waffen letztes Monat in die Hände und haben sofort begonnen, unser Personal dementsprechend zu schulen."
Dealer an Österreichs Grenzen
Zum ersten Mal ist das "Gunphone" im Oktober in Amsterdam aufgetaucht. Und auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft - nämlich in Slowenien - wurden Dealer damit gefasst.
James Bond hätte seine Freude
Am einfachsten ist die Waffe an ihrem höheren Gewicht erkennbar. Zum Laden wird das Handy auseinandergeschoben, vier Patronen haben unter dem Display Platz. Unter dem Keyboard befindet sich der Feuer-Mechanismus. Die Kugeln schießen nach einem Druck auf die Tasten fünf bis acht durch die Antenne. James Bond lässt grüßen.
"Es sind Ernst zu nehmende Waffen, die nicht unterschätzt werden dürfen", meint die Amsterdamer Polizei, "da waren Profis am Werk."







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