Nun muss der junge Installateur nochmal die Schulbank drücken. Richter Andreas Fleckl verdonnerte den jungen Neo-Nazi zu sechs Monaten Freiheitsstrafe und einem verpflichtenden Geschichtekurs an der Uni Innsbruck. Eine Strafe, die sich wahrlich sehen lassen kann.
"Hass auf Ausländer"
Der Angeklagte legte ein volles Geständnis ab. Er gab an, dass er durch die damalige Arbeitslosigkeit in die Nazi-Szene geschlittert sei. Zudem habe er sowieso "einen Hass auf Ausländer gehabt". "Ich dachte, Adolf Hitler und der Nationalsozialismus können die Ausländerprobleme der heutigen Zeit lösen", sagte der unbescholtene Bursche.
Auch sein Bruder, der damals noch nicht einmal volljährig war, schloss sich den Nazis an. Mittlerweile habe man sich von der Szene abgewandt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Symbolbild
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