Jeweils zwei kickende Maschinen stehen einander gegenüber, ein Spiel dauert 30 Minuten, danach wird "abgerechnet". Die Roboter bewegen sich dabei völlig autonom, Kameras und Sensoren zeigen den "Blechtrotteln", wo's langgeht. Ihren "Erschöpfern" bleibt nur die Rolle des Trainers: Nach dem Spiel ist nämlich auch in der "Welt der Maschinen" vor dem Spiel. Und so wird, wohin man auch blickt, geschraubt und gebastelt.
Bilder vom "RoboCup" in Graz findest du in der Infobox!
Die größte Robotik- Leistungsschau der Welt hat aber noch einiges mehr zu bieten: Während die Burschen kicken, lassen die Mädchen nebenan statt Puppen Roboter tanzen, maschinelle Butler zeigen wie Rettungs- Roboter, wozu sie heutzutage im Stande sind. Und das ist nicht nur "bloße Spielerei": Was die Nachwuchs- Wissenschafter heute spielerisch ertüfteln, wird schon morgen Alltag sein.
Dass eine Veranstaltung dieser Kragenweite überhaupt in der steirischen Landeshauptstadt Station macht, gleicht einer Sensation. In den Jahren zuvor waren Metropolen wie Shanghai und Atlanta "Host City". Der Nutzen für die Stadt ist groß: Unzählige Journalisten berichten aus Graz und tragen die Bilder hinaus in die Welt. Dazu rechnet man mit bis zu 14.000 zusätzlichen Nächtigungen - nahezu alle Hotels sind ausgebucht.
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"