Auch wenn man glaubt, ein günstiges Angebot vor sich zu haben, solltet man sich die Mühe machen, weitere Angebote zu suchen. Denn meist liefern sich mehrere Anbieter eine Preis- bzw. Leistungsschlacht. Und vielleicht findet man entweder ein günstigeres oder umfangreicheres Reisepaket.
Wenn Sie bei der Reiseplanung flexibel sind, vergleichen Sie verschiedene Reisetermine und versuchen Sie, einen Bogen um lange Wochenenden zu machen. Oft kann auch nur ein Tag Verschiebung einen großen Preisunterschied ausmachen.
Bei Online- Buchungen solltet man ein wachsames Auge darauf haben, ob und wie sich der Preis im Lauf der Buchung ändert. Oft steht auf einmal auf der letzten Seite ein wesentlich teurerer Preis, weil erst hier etwaige Zusatzspesen hineingerechnet wurden. Oft wird übersehen, dass Versicherungspakete mit angeboten wurden oder dass für bestimmte Bezahlmethoden Zusatzgebühren verrechnet werden.
Manche Online- Portale arbeiten bereits mit bewussten Verknappungsmethoden: Sie zeigen dem Kunden, wie viele andere User sich das Angebot gerade ansehen, oder integrieren einen zeitlichen oder mengenmäßigen Countdown: "Nur noch zwei Stunden verfügbar" bzw. "Nur noch drei Zimmer zu diesem Preis". Dies entspricht aber meist nicht den Tatsachen. Daher besser in Ruhe suchen und vergleichen statt draufzahlen.
Wer mit einem Billigflieger bucht, muss sehr darauf achten, welche Leistungen inkludiert sind. Immer mehr Anbieter gehen dazu über, im angebotenen Reisepreis zunächst keine Flughafentaxen anzugeben, aber auch kein Gepäckstück zu integrieren. Diese Leistungen muss man teuer zukaufen. Auch bei Übergepäck wird Länge mal Breite verrechnet – daher immer zu Hause abwiegen. Dazu kommt, dass Verpflegung an Bord bei einigen Billigfliegern passé ist. Für alle Fluglinien gilt: Vorsicht, für Umbuchungen können saftige Gebühren fällig werden.