Blutbad in Haft

Urteil nach Amoklauf in Schubhaftzelle

Österreich
31.01.2006 20:38
Mit einem Amoklauf im Polizeigefangenenhaus Hernals mussten sich am Dienstag Geschworene im Wiener Straflandesgericht auseinandersetzen. Ein 34 Jahre alter Schwarzafrikaner hatte am 13. August 2005 mit einem Besteckmesser in einer Schubhaftzelle ein Blutbad angerichtet.

er Nigerianer war in der mit acht Männern belegten Zelle auf einige Mithäftlinge losgegangen, die Karten spielten. Ein 32-jähriger Pole verblutete, ein weiterer Pole und ein Moldawier wurden schwer verletzt, ehe die herbeigerufene Wega den Amokläufer stoppen konnte. 

Für den Mord ist er nicht verantwortlich: Halluzinationen in akuter Psychose. Der Mann muss in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

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