Die Anzahl der Gäste nahm im selben Zeitraum sogar um 6,1 Prozent auf 1,26 Millionen zu - bei inländischen Gästen um 10,1 Prozent, bei Ausländerankünften um 2,6 Prozent. Nach den nächtigungsstärksten Herkunftsländern nahmen die Gästenächtigungen aus Frankreich (+11,6 Prozent), Großbritannien, Italien, den Niederlanden und der Schweiz am deutlichsten zu. Bei Gästen des Hauptherkunftsmarktes Deutschland (782.200 Übernachtungen) gingen die Nächtigungen um 5,8 Prozent zurück.
Die höchsten Nächtigungszuwächse wurden in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und dem Burgenland erzielt, gefolgt von Salzburg, Kärnten und Wien. Verluste wurden in Tirol und Vorarlberg verzeichnet.
Wie bereits in den vergangenen Monaten wurden auch im November 2006 höher kategorisierte Hotels häufiger frequentiert als Hotels geringeren Standards: So waren um 7,0 Prozent mehr Nächtigungen in 5- /4-Stern-Betrieben und um 2,0 Prozent mehr in 3-Stern-Hotels zu verzeichnen. Rückgänge gab es in privaten Ferienhäusern und - wohnungen (-1,7 Prozent).
Für das bisherige Kalenderjahr 2006 ist die Nächtigungs- und Gästebilanz leicht negativ, wobei die Nächtigungen um 0,2 Prozent auf 110,8 Mio. zurückgingen, die Ankünfte konnten um 2,5 Prozent auf 27,8 Mio. zulegen. Nächtigungsrückgänge waren in Kärnten, in Tirol und in Vorarlberg zu beobachten, die übrigen Bundesländer wiesen Zuwächse auf.
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