Mehr als 1.000 kleine und 150 große Wahlplakate "zieren" derzeit die Landeshauptstadt Klagenfurt. Die Spitzenkandidaten lachen alleine auf der Völkermarkter Straße von 240 Plakaten - eindeutig zu oft für einige Autofahrer. "Es hat Anrufe wegen Sichtbehinderungen gegeben. Die Parteien wurden gebeten, das zu korrigieren", sagt Rudolf König, zuständig für Straßen- und Veranstaltungsrecht im Magistrat Klagenfurt.
Villach greift durch
Härter greift der Villacher Bürgermeister gegen die Plakate-Flut durch. "In der Altstadt haben wir 200 Plakate entfernen lassen. Ich denke, dass weitere 700 bis 800 Stück wegkommen werden", erklärt Helmut Manzenreiter. Die Villacher Straßenrechtsbehörde prüft, ob es überhaupt zulässig ist, die Plakate auf Ampeln, Verkehrszeichen und Straßenlaternen anzubringen. "Das ist es definitiv nicht", sagt Albert Kreiner, Leiter der Verkehrsabteilung im Land.
Sonst gebe es aber außer einer Sperrzone rund um die Wahllokale keine Einschränkungen - obwohl schlecht verankerte Ständer am Straßenrand zu Geschossen werden können. Kreiner: "In Klagenfurt wurden bereits zwei Ständer von vorbeifahrenden Lkw aufgewirbelt und haben die Windschutzscheibe eines Pkw beschädigt. Die Plakate werden zuerst aufgestellt und erst dann wird gefragt."
Von Thomas Leitner, Kronen Zeitung, und krone.at
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